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Zwei Wanderer am Brienzer Rothorn aus dem Schnee gerettet

Zwei Wanderer, die am Sonntag am Brienzer Rothorn unterwegs waren, haben von der Bergrettung aus dem Neuschnee evakuiert werden müssen. Die beiden Spanier, die auf ihrem Trip eine Lawine ausgelöst hatten, wurden stark unterkühlt in ein Spital gebracht.
Das Brienzer Rothorn von der Luzerner Seite her gesehen: Im Massiv dieses 2350 Meter hohen Berges sind am Sonntag zwei Wanderer im Neuschnee stecken geblieben. (Bild: KEYSTONE/MARTIN RUETSCHI)

Das Brienzer Rothorn von der Luzerner Seite her gesehen: Im Massiv dieses 2350 Meter hohen Berges sind am Sonntag zwei Wanderer im Neuschnee stecken geblieben. (Bild: KEYSTONE/MARTIN RUETSCHI)

(sda)

Die beiden 47 und 48 Jahre alten Männer seien am Sonntagvormittag trotz dem schlechten Wetter und dem Schneefall zu Fuss von der Talstation der Luftseilbahn in Sörenberg LU Richtung Brienzer Rothorn aufgestiegen, teilte die Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern am Montag mit. Kurz nach 16 Uhr habe einer der Männer einen Notruf abgesetzt. Zuvor hätten die Wanderer eine Lawine ausgelöst und hätten deswegen den Weg nicht mehr fortsetzen können.

Die Bergrettung Sörenberg/Entlebuch rückte mit 19 Einsatzkräften aus. Für die Suchaktion wurde eine Wärmebildkamera eingesetzt. Kurz vor 21.30 Uhr konnten die beiden Männer im Gebiet Schongütsch bei einer Aussentemperatur von minus 8 Grad im Neuschnee aufgefunden werden. Die beiden Geretteten seien stark unterkühlt gewesen, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

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