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400 Menschen stürmen Grenzzaun zur spanischen Exklave Ceuta

Am Grenzzaun der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta ist es am Mittwoch erstmals seit sieben Monaten zu einem Massenansturm afrikanischer Flüchtlinge gekommen. Etwa 400 Menschen versuchten, über den sechs Meter hohen doppelten Zaun zu klettern.
Immer wieder versuchen Flüchtlinge den Grenzzaun der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta zu überwinden. (Aufnahme vom 9. Dezember 2016) (Bild: Keystone/EPA EFE/REDUAN)

Immer wieder versuchen Flüchtlinge den Grenzzaun der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta zu überwinden. (Aufnahme vom 9. Dezember 2016) (Bild: Keystone/EPA EFE/REDUAN)

(sda/dpa)

Dies berichtete die Nachrichtenagentur Europa Press unter Berufung auf die spanische Zivilgarde. Marokkanischen und spanischen Sicherheitskräften sei es gelungen, die meisten von ihnen abzuwehren, hiess es. Sechs verletzte Migranten hätten medizinisch betreut werden müssen, drei von ihnen seien ins Spital gebracht worden, teilte das Rote Kreuz auf Twitter mit.

In den vergangenen Jahren gab es immer wieder solche Massenanstürme, bei denen oft auch Sicherheitskräfte verletzt wurden, die versuchten, die Menschen abzuwehren. Zuletzt hatten im Dezember 2017 rund 700 Afrikaner den acht Kilometer langen Grenzzaun zwischen Marokko und Ceuta gestürmt.

Spanien verfügt in Nordafrika über zwei Exklaven, die beide von Marokko beansprucht werden: Ceuta an der Meerenge von Gibraltar und das 250 Kilometer weiter östlich gelegene Melilla.

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