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Abbas als Vorsitzender des Exekutiv-Komitees der PLO bestätigt

Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas bleibt Vorsitzender des Exekutiv-Komitees der Palästinensischen Befreiungsorganisation PLO. Der 83-jährige Abbas wurde vom Palästinensischen Nationalrat zum Abschluss einer viertägigen Sitzung in Ramallah gewählt.
Der 83-jährige Mahmud Abbas ist als Vorsitzender des PLO-Exekutivkomitees bestätigt worden. (Bild: KEYSTONE/AP/MAJDI MOHAMMED)

Der 83-jährige Mahmud Abbas ist als Vorsitzender des PLO-Exekutivkomitees bestätigt worden. (Bild: KEYSTONE/AP/MAJDI MOHAMMED)

(sda/dpa)

Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas bleibt Vorsitzender des Exekutiv-Komitees der Palästinensischen Befreiungsorganisation PLO. Der 83-jährige Abbas wurde vom Palästinensischen Nationalrat zum Abschluss einer viertägigen Sitzung in Ramallah gewählt.

Zudem wurden die Mitglieder des 15-köpfigen Gremiums bestimmt, darunter erneut PLO-Generalsekretär Saeb Erekat, wie der Nationalrat in der Nacht zum Freitag mitteilte. Der Palästinensische Nationalrat, das Exilparlament, ist das höchste Organ der PLO und hat rund 700 Mitglieder. Er war zuletzt 2009 zu einer ausserordentlichen Sitzung zusammengekommen.

Abbas wurde 2005 gewählt, eigentlich für eine Amtszeit von vier Jahren. Seitdem gab es keine Präsidentschaftswahlen mehr. Abbas hat keinen Nachfolger aufgebaut.

Thema der Sitzung war auch eine neue Strategie nach der Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt durch US-Präsident Donald Trump. Der Schritt hatte bei den Palästinensern grossen Zorn ausgelöst. Aussagen dazu von der Nationalratssitzung gab es nicht.

Sitzung boykottiert

Zahlreiche Mitglieder hatten die Sitzung zudem boykottiert, weil sie nicht im Ausland stattfand, und daher Mitglieder radikaler Gruppierungen wie Hamas und Islamischer Dschihad aus dem Gazastreifen nicht als Beobachter teilnehmen konnten.

Ismail Hanija, Chef der im Gazastreifen herrschenden Hamas, hatte schon vor Beginn der Versammlung gesagt, man werde ihre Beschlüsse nicht akzeptieren. Die Fatah-Bewegung von Abbas und die Hamas hatten im vergangenen Jahr eine Versöhnung vereinbart, die jedoch weitgehend gescheitert ist.

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