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Ausseneinsatz bei ISS für Stromversorgung von Roboterarm

Zwei Raumfahrer haben für Arbeiten an einem Roboterarm die Internationale Raumstation ISS verlassen. Bei dem Ausseneinsatz schwebten die US-Astronautin Anne McClain und ihr kanadischer Kollege David Saint-Jacques am Montag aus einer Luke hinaus ins Weltall.
David Saint-Jacques (r,) und Anne McClain hangeln sich an der Aussenwand der ISS entlang. (Bild: KEYSTONE/AP NASA/Canadian Space Agency/CP)

David Saint-Jacques (r,) und Anne McClain hangeln sich an der Aussenwand der ISS entlang. (Bild: KEYSTONE/AP NASA/Canadian Space Agency/CP)

(sda/dpa)

Dies war in einer Video-Übertragung der Raumfahrtbehörde Nasa zu sehen. Rund sechseinhalb Stunden später war der Einsatz beendet und die beiden Raumfahrer zurück in der ISS.

Für die Arbeiten hangelten sie sich an der Aussenwand der ISS entlang. Ziel des Einsatzes rund 400 Kilometer über der Erde war eine bessere Stromversorgung zu dem Roboterarm Canadarm2. Dieser funktioniert wie eine mechanische Hand, die unter anderem beim Andocken von Raumfrachtern mit Nachschub genutzt wird.

Es war bereits der dritte Ausseneinsatz innerhalb eines Monats. Bei den vergangenen Arbeiten hatten McClain und ihre Kollegen neue Lithiumionen-Batterien an der ISS angebracht. Für Saint-Jacques war es der erste Ausseneinsatz in seiner Astronauten-Karriere.

Derzeit leben und arbeiten auf dem Aussenposten der Menschheit drei Amerikaner, zwei Russen und ein Kanadier.

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