Biden führt seine Hunde als Wahlkampfargumente gegen Trump ins Feld

Im Rennen um das Weisse Haus führt der demokratische Präsidentschaftsbewerber Joe Biden nun auch seine Hunde Major und Champ gegen Amtsinhaber Donald Trump ins Feld. «Bringen wir die Hunde zurück ins Weisse Haus», schrieb Biden am Sonntag in einem Tweet. Dazu verlinkte er einen Videoclip mit einem Auftritt Trumps vom Februar 2019 in Santa Fe (Texas), bei dem der Präsident gesagt hatte: «Wie würde ich aussehen, wenn ich mit einem Hund auf dem Rasen des Weissen Hauses spazieren ginge?» Das würde sich für ihn «ein bisschen unecht» anfühlen. Trump ist der erste US-Präsident in der jüngeren Geschichte, dessen Familie keinen Hund hat.

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dpatopbilder - Ein Anhänger des Präsidentschaftskandidaten der Demokraten Biden schaut sich eine Wahlkampfveranstaltung von Joe Biden und und dem ehemaligen Präsidenten Barack Obama an. Foto: Andrew Harnik/AP/dpa

dpatopbilder - Ein Anhänger des Präsidentschaftskandidaten der Demokraten Biden schaut sich eine Wahlkampfveranstaltung von Joe Biden und und dem ehemaligen Präsidenten Barack Obama an. Foto: Andrew Harnik/AP/dpa

Keystone/AP/Andrew Harnik
(sda/dpa)

Zur Unterstützung von Bidens Kandidatur im Wahlkampf hat sich bereits vor einiger Zeit eine Gruppe namens «Hundeliebhaber für Joe» gebildet. «Im Moment ist es das erste Mal seit über 100 Jahren, dass es im Weissen Haus keinen Hund gibt, und das zeigt sich», beklagen sie auf ihrer Internetseite. «Die Wissenschaft zeigt, dass Hunde uns mitfühlender, freundlicher, gesünder und glücklicher machen.» Der Tipp der Hundeliebhaber: «Wählen Sie Ihre Menschen mit Bedacht.»

Die Bidens haben nach US-Medienberichten zwei Deutsche Schäferhunde. Ob sie ins Weisse Haus einziehen, entscheidet sich an diesem Dienstag - dann wird in den USA gewählt.