Militärführung im Sudan beugt sich Druck - Dialog mit Opposition

Die Militärführung im Sudan ist nach internationalem Druck nun doch bereit, ihre Gespräche mit der Opposition fortzusetzen. Zuvor hatten die Militärs alle Verhandlungen über eine zivile Übergangsregierung aufgekündigt und alle Zugeständnisse zurückgenommen.

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Gläubige versammeln sich in Khartum bei einer Moschee hinter Strassenbarrikaden. Diese waren von Bewohnern errichtet worden, um Militärfahrzeuge an der Durchfahrt zu hindern. (Bild: KEYSTONE/AP)
Die Lage im Sudan blieb weiterhin angespannt. Im Norden der Hauptstadt Khartum errichteten hunderte Bewohner aus Steinen Strassenbarrikaden. Nach dem gewaltsamen Vorgehen der Armee gegen die Protestbewegung ist die Zahl der Toten auf 60 gestiegen. (Bild: KEYSTONE/AP Mohammed Najib)