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Bootsflüchtlinge auf «Ocean Viking» dürfen in Italien an Land

Die 82 Bootsflüchtlinge auf dem Rettungsschiff «Ocean Viking» im Mittelmeer dürfen in Italien an Land. Die «Ocean Viking» hat laut der Hilfsorganisation SOS Méditerranée von der koordinierenden Seenotleitstelle in Rom die Anweisung erhalten, nach Lampedusa zu fahren.
Blick auf die Europakarte. Die 82 Bootsflüchtlinge an Bord des Rettungsschiffs «Ocean Viking» dürfen in Lampedusa an Land gehen. (Bild: KEYSTONE/AP/RENATA BRITO)Blick auf die Europakarte. Die 82 Bootsflüchtlinge an Bord des Rettungsschiffs «Ocean Viking» dürfen in Lampedusa an Land gehen. (Bild: KEYSTONE/AP/RENATA BRITO)
Uno-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi begrüsste die jüngste Entwicklung. «Hoffentlich ist dies ein weiterer Schritt hin zu einem dringend benötigten, berechenbaren Ausschiffungsabkommen, das von einer Anzahl europäischer Länder unterstützt wird», schrieb Grandi auf Twitter. (Bild: KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI)Uno-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi begrüsste die jüngste Entwicklung. «Hoffentlich ist dies ein weiterer Schritt hin zu einem dringend benötigten, berechenbaren Ausschiffungsabkommen, das von einer Anzahl europäischer Länder unterstützt wird», schrieb Grandi auf Twitter. (Bild: KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI)
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Bootsflüchtlinge auf «Ocean Viking» dürfen in Italien an Land

(sda/dpa)

«Dies wurde als sicherer Ort für die 82 Überlebenden der letzten beiden Rettungseinsätze bestimmt», schrieb die Hilfsorganisation am Samstagmorgen auf Twitter.

Das von SOS Méditerranée und Ärzte ohne Grenzen betriebene Schiff hatte am vergangenen Sonntag zunächst 50 Menschen gerettet. Danach übernahm es weitere 34 Bootsflüchtlinge, die die Organisation Resqship zuvor aus Seenot gerettet hatte. Nur zwei Menschen, eine hochschwangere Frau und ihr Mann, durften bisher von Bord und wurden nach Malta gebracht.

Uno-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi begrüsste die jüngste Entwicklung. «Hoffentlich ist dies ein weiterer Schritt hin zu einem dringend benötigten, berechenbaren Ausschiffungsabkommen, das von einer Anzahl europäischer Länder unterstützt wird», schrieb Grandi auf Twitter.

Der französische Innenminister Christophe Castaner schrieb, für die «Ocean Viking» sei ein «europäisches Ad-hoc-Abkommen» zwischen Italien, Frankreich, Deutschland, Portugal und Luxemburg getroffen worden.

Die im August zerbrochene frühere italienische Regierung aus populistischer Fünf-Sterne-Bewegung und rechter Lega hatte sich durch eine sehr harte Haltung gegen Flüchtlinge und Migranten ausgezeichnet. Lega-Chef Matteo Salvini wurde als Innenminister von der Spitzenbeamten Luciana Lamorgese abgelöst.

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