Europa

Brexit-Unterhändler verhandeln in Brüssel weiter

Die Unterhändler Grossbritanniens und der EU sind an den Verhandlungstisch zurückgekehrt, um unter massivem Zeitdruck zu versuchen, doch noch einen Brexit-Handelspakt zustande zu bringen.

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Drei Fahnen in den Farben der EU-Flagge flattern vor einem Treffen von Grossbritanniens Chefunterhändler Frost und EU-Chefunterhändler Barnier im EU-Hauptquartier im Wind. Foto: Francisco Seco/AP/dpa

Drei Fahnen in den Farben der EU-Flagge flattern vor einem Treffen von Grossbritanniens Chefunterhändler Frost und EU-Chefunterhändler Barnier im EU-Hauptquartier im Wind. Foto: Francisco Seco/AP/dpa

Keystone/AP/Francisco Seco
(sda/dpa)

Die Gespräche in Brüssel hätten begonnen, sagte ein Sprecher der EU-Kommission am Sonntagnachmittag der Deutschen Presse-Agentur. Der britische Premierminister Johnson und Kommissionschefin Ursula von der Leyen hatten nach einem Telefonat am Samstagabend weiter «erhebliche Differenzen» zwischen beiden Seiten festgestellt und ihre Unterhändler David Frost und Michel Barnier aufgefordert, sich erneut um eine Einigung zu bemühen.

Ein Handelspakt soll dramatische wirtschaftliche Verwerfungen auf beiden Seiten nach dem Ende der Brexit-Übergangsphase zum Jahreswechsel verhindern. Sollten die Gespräche scheitern, drohen zum Jahreswechsel Zölle und andere Handelshürden. Dann läuft die Brexit-Übergangsfrist aus, während der trotz des britischen EU-Austritts am 31. Januar alles beim Alten geblieben war.