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Chinas Premier Li sagt deutschen Firmen weitere Marktöffnung zu

Chinas Ministerpräsident hat deutschen Unternehmen eine weitere Marktöffnung auch im Finanz- und Dienstleistungsbereich zugesagt. "Wir werden nicht aufhören mit der Öffnung", sagte Li Keqiang am Donnerstag bei einem Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel in Peking.
Wichtiges Thema bei Merkels China-Reise: Deutsche Unternehmen sind besorgt über mangelnde Datensicherheit und erzwungenen Technologietransfer. (Bild: KEYSTONE/EPA/WU HONG)

Wichtiges Thema bei Merkels China-Reise: Deutsche Unternehmen sind besorgt über mangelnde Datensicherheit und erzwungenen Technologietransfer. (Bild: KEYSTONE/EPA/WU HONG)

(sda/dpa)

China habe die Tür im Güterbereich bereits weit aufgestossen. Nun werde man den Marktzugang für Banken, Versicherer und Finanzdienstleister Schritt für Schritt weiter öffnen.

Merkel pochte auf einen gegenseitigen Marktzugang unter gleichen Bedingungen. "Man braucht Kooperationsnetzwerke mit ähnlichen Standards", sagte die Kanzlerin. Dies gelte etwa im Zusammenhang mit der Entwicklung des autonomen Fahrens beim Ausbau des Mobilfunknetzes wie auf bei der Regulierung des Industrie 4.0 im Digitalzeitalter.

In diesem Zusammenhang müsse auch nochmals über das chinesische Cybersicherheitsgesetz gesprochen werden. Deutsche Unternehmen befürchten in diesem Zusammenhang, dass ihre Daten nicht sicher sind. Die Kanzlerin sagte: "Daten sind der Rohstoff der Zukunft. Die sieht man nicht, aber man muss sie trotzdem schützen."

Li betonte in diesem Zusammenhang, die chinesische Regierung wolle die Interessen der Unternehmen und die Rechte der Bürger schützen. Es handle sich "um ein totales Missverständnis", dass China etwa die Herausgabe von Quellcodes von Computerprogrammen von den Unternehmen verlange.

Zugleich warf er der deutschen Regierung vor, den chinesischen Finanzsektor bei dessen Bemühungen schlecht zu behandeln, auf dem deutschen Markt Fuss zu fassen. Hier gebe es Überregulierung, Gleichberechtigung sei nötig.

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