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Columbine Highschool und andere Schulen nach Bedrohung abgeriegelt

Die Columbine Highschool, die vor 20 Jahren Schauplatz eines Amoklaufes wurde, und andere Schulen im US-Bundesstaat Colorado sind am Dienstag abgeriegelt worden. Die Polizei teilte auf Twitter mit, sie untersuche eine ernstzunehmende Bedrohung.
US-Polizisten patrouillieren durch den Gang mit Schliessfächern einer Schule. (Bild: KEYSTONE/AP The Citizens' Voice/KRISTEN MULLEN)

US-Polizisten patrouillieren durch den Gang mit Schliessfächern einer Schule. (Bild: KEYSTONE/AP The Citizens' Voice/KRISTEN MULLEN)

(sda/dpa)

Von der Bedrohung seien die Schulen möglicherweise betroffen, hiess es. Die Kinder seien in Sicherheit.

Wenig später erklärte die Polizei, die Massnahme stehe in Zusammenhang mit der Fahndung des FBI nach einer 18-Jährigen. Die Frau mit dem Namen Sol Pais sei nach Colorado gereist. Von ihr seien Drohungen ausgegangen. Sie sei bewaffnet und gelte als «extrem gefährlich», hiess es in einer Twitternachricht.

Die Schulverwaltung teilte auf Twitter mit, alle Schüler und Mitarbeiter an den betroffenen Schulen seien in Sicherheit. Der Unterricht ging demnach weiter, der Zugang sei aber eingeschränkt worden. Neben der Columbine Highschool waren noch 21 weitere Schulen in der Nähe von Denver betroffen.

Die Nachricht kam wenige Tage vor dem Jahrestag des Massakers an der Columbine Highschool in Littleton: Am 20. April 1999 hatten dort zwei mit Pistolen und Gewehren bewaffnete Teenager zwölf Mitschüler und einen Lehrer erschossen. Anschliessend töteten sie sich selbst.

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