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Deutscher Generalbundesanwalt warnt vor Anschlägen mit Bio-Waffen

Nach der Festnahme des Biobomben-Bauers in Köln hat der deutsche Generalbundesanwalt Peter Frank vor der Gefahr durch Anschläge mit biologischen Kampfstoffen gewarnt.
Die deutsche Polizei durchsucht nach dem Fund von hochgiftigem Rizin ein Hochhaus in Koeln (KEYSTONE/DPA/Oliver Berg) (Bild: KEYSTONE/dpa/OLIVER BERG)

Die deutsche Polizei durchsucht nach dem Fund von hochgiftigem Rizin ein Hochhaus in Koeln (KEYSTONE/DPA/Oliver Berg) (Bild: KEYSTONE/dpa/OLIVER BERG)

(sda/dpa)

«Wir müssen uns davon verabschieden, dass terroristische Straftaten immer nach dem gleichen Muster erfolgen», sagte Frank in einem Fernsehinterview am Mittwochabend.

Sicherheitsbehörden beobachteten schon seit einiger Zeit, dass Anschläge auf unterschiedliche Arten und Weisen begangen werden könnten.

Terroristen seien «insoweit sehr kreativ und versuchen asymetrisch alle möglichen Szenarien auszutesten». Dazu gehöre auch eine Bedrohung mit biologischen Kampfstoffen. «Darauf müssen wir uns einstellen und ich denke, dass sich die Sicherheitsbehörden darauf auch eingestellt haben.»

Das deutsche Bundeskriminalamt hatte in der Vorwoche in Köln einen Tunesier festgenommen, der nach Dafürhalten der Ermittler hochgiftiges Rizin für einen biologischen Sprengsatz hergestellt hatte. Ausserdem sieht die Bundesanwaltschaft einen «Anfangsverdacht für die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat».

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