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Deutscher Pflegebeauftragter will mit Prämien Fachkräfte gewinnen

In Deutschland will der Pflegebeauftragte der Regierung mit Geldprämien den Personalnotstand in der Pflege beenden. Pflegefachkräfte in Heimen und Kliniken, die in den Beruf zurückkehrten oder ihre Arbeitszeit spürbar aufstockten, sollten 5000 Euro erhalten.
Fachkräftemangel in der Pflege: In Deutschland sollen Prämien etwa für Rückkehrer in den Beruf das Problem lindern. (Bild: KEYSTONE/APA/APA/HELMUT FOHRINGER)

Fachkräftemangel in der Pflege: In Deutschland sollen Prämien etwa für Rückkehrer in den Beruf das Problem lindern. (Bild: KEYSTONE/APA/APA/HELMUT FOHRINGER)

(sda/afp)

Dies berichtete die "Rheinische Post" am Donnerstag unter Berufung auf ein Positionspapier des Pflegebeauftragten Andreas Westerfellhaus. Ziel sei es, "die Vertrauenskrise in der Pflege" zu beenden.

Die Forderungen in dem Positionspapier würden dem Bericht zufolge die öffentliche Hand im ersten Jahr rund 570 Millionen Euro und rund 345 Millionen Euro in den Folgejahren kosten. Die Prämie soll demnach steuerfrei gezahlt werden. Auch Lehrlinge sollen profitieren können.

Pflegefachkräfte, die direkt nach ihrer Ausbildung in eine Festanstellung gehen, sollen den Angaben zufolge eine Prämie von 3000 Euro erhalten. Parallel müssten die Arbeitsbedingungen in der Pflege so verbessert werden, dass Prämienzahlungen nach zwei bis drei Jahren nicht mehr notwendig seien.

Auch Betreiber von Pflegeeinrichtungen und Spitälern, die zusätzlich Fachpersonal einstellen, sollten pro Kopf eine Prämie von 3000 Euro erhalten, heisst es in dem Bericht weiter.

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