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Deutschland schiebt 9/11-Terrorhelfer Motassadeq nach Marokko ab

Nach fast 15 Jahren Haft ist der 9/11-Terrorhelfer Mounir el Motassadeq für seine geplante Abschiebung nach Marokko aus dem Gefängnis in Hamburg abgeholt worden. Er wurde mit einem Helikopter von der Justizvollzugsanstalt Fuhlsbüttel zum Hamburger Flughafen gebracht.
Mounir el Motassadeq (Mitte) wird mit verbundenen Augen aus einem Helikopter gebracht. (Bild: Keystone/AP dpa/DANIEL BOCKWOLDT)

Mounir el Motassadeq (Mitte) wird mit verbundenen Augen aus einem Helikopter gebracht. (Bild: Keystone/AP dpa/DANIEL BOCKWOLDT)

(sda/dpa)

Auf Fotos war er mit verbundenen Augen zu sehen, wie er aus einem Helikopter gebracht wurde. Das Hanseatische Oberlandesgericht hatte Motassadeq wegen Beihilfe zum Mord und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung zu 15 Jahren Haft verurteilt. Seine reguläre Haftzeit wäre im November abgelaufen.

Motassadeq war Mitglied der sogenannten Hamburger Zelle um den Todespiloten Mohammed Atta, der eines der Flugzeuge in das New Yorker World Trade Center gesteuert hatte. Der Hamburger Gruppe gehörten noch zwei weitere der insgesamt vier 9/11-Terrorpiloten und neben Motassadeq noch mindestens fünf Unterstützer an.

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