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Deutschland setzt Abschiebungen nach Afghanistan fort

Ungeachtet der Anschläge in Afghanistan ist am frühen Mittwochmorgen ein weiterer Abschiebeflug aus Deutschland in der Hauptstadt Kabul eingetroffen. Dies teilten Flughafenmitarbeiter mit.
Trotz ungewisser Sicherheitslage in Afghanistan hat Deutschland erneut abgelehnte Asylbewerber nach Kabul gebracht, wie Flughafenmitarbeiter mitteilten. (Bild: KEYSTONE/EPA/JAWAD JALALI)

Trotz ungewisser Sicherheitslage in Afghanistan hat Deutschland erneut abgelehnte Asylbewerber nach Kabul gebracht, wie Flughafenmitarbeiter mitteilten. (Bild: KEYSTONE/EPA/JAWAD JALALI)

(sda/dpa)

An Bord der Maschine aus Deutschland waren demnach 44 abgelehnte afghanische Asylbewerber. Seit der ersten Abschiebung im Dezember 2016 sind insgesamt 720 Männer in nunmehr 28 Flügen von den deutschen Behörden zurück nach Afghanistan geschickt worden.

Die Abschiebungen sind umstritten. Der Krieg gegen die militant-islamistischen Taliban und die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) geht weiter, jeden Tag werden Menschen getötet oder verletzt.

Regelmässig sind Zivilisten das Ziel von Angriffen der Taliban und von Kämpfern der Terrormiliz Islamischer Staat. Zwischen Januar und Juni wurden nach Angaben der Vereinten Nationen 1366 Zivilisten in dem Land getötet. Am Montag starben bei einem Sprengstoffanschlag in der östlichen Provinz Nangarhar zehn Zivilisten, darunter auch ein Kind.

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