Dresden gedenkt der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg

Mit einer Kranzniederlegung für die zehntausenden Opfer der alliierten Luftangriffe auf Dresden hat am Donnerstag das Gedenken an die Zerstörung der sächsischen Hauptstadt vor 75 Jahren begonnen.

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Auch die barocke Dresdner Frauenkirche überstand das britisch-amerikanische Bombeninferno vom Februar 1945 nicht - ein Tag nach der Bombennacht stürzte die Kuppel ein. Unterdessen ist sie wieder aufgebaut.

Auch die barocke Dresdner Frauenkirche überstand das britisch-amerikanische Bombeninferno vom Februar 1945 nicht - ein Tag nach der Bombennacht stürzte die Kuppel ein. Unterdessen ist sie wieder aufgebaut.

KEYSTONE/DPA zb/ROBERT MICHAEL
(sda/dpa)

Rund 200 Menschen versammelten sich dazu auf dem Heidefriedhof im Norden Dresdens. «Es ist wichtig, dass wir uns erinnern, weil sich Geschichte dann nicht wiederholt, wenn wir sie kennen und die richtigen Schlüsse daraus ziehen», erklärte der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer in einer Mitteilung. «Wir alle tragen Verantwortung für unsere Demokratie und ein friedliches Miteinander», fügte der CDU-Politiker hinzu.

Die von mehreren Initiativen organisierte Ehrung ist traditionell Auftakt der offiziellen Gedenkveranstaltungen für die geschätzt 25'000 Toten der Bombardierungen durch die britische und US-amerikanische Luftwaffe zwischen dem 13. und 15. Februar 1945 wenige Wochen vor Ende des Zweiten Weltkriegs. Viele der verbrannten oder erstickten Menschen sind auf dem Waldfriedhof bestattet.