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Ecuador tritt wegen Haushaltsproblemen aus Opec aus

Das Land Ecuador verlässt wegen Haushaltsproblemen das Erdöl-Förderkartell Opec. Das Energieministerium des Landes kündigte den Austritt zum Jahreswechsel am Dienstag (Ortszeit) an.
Der Andenstaat Ecuador will aufgrund seiner Geldnot aus dem Opec-Kartell austreten und mehr, statt weniger Erdöl fördern. (Symbolbild Quito) (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/GUILLERMO LEGARIA)

Der Andenstaat Ecuador will aufgrund seiner Geldnot aus dem Opec-Kartell austreten und mehr, statt weniger Erdöl fördern. (Symbolbild Quito) (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/GUILLERMO LEGARIA)

(sda/reu)

Hintergrund ist die von der Opec und anderen Erdölstaaten vereinbarte Produktionsdrosselung. Ecuador strebt dagegen eine höhere Förderung an, um zusätzliche Einnahmen für den durch eine starke Auslandsverschuldung belasteten Haushalt zu erzielen.

Der Andenstaat trat der Opec 1973 bei. 1992 kam es erstmalig zum Austritt. Im Jahr 2007 war das Land aber wieder eingetreten.

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