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Elefanten trampeln in Botsuana zwei Menschen zu Tode

In Botsuana haben Elefanten im Lauf der Woche zwei Menschen zu Tode getrampelt. Die Menschen wurden zur besonderen Vorsicht aufgerufen. Der Schutz der Elefanten ist in Botsuana umstritten.
Elefanten haben in Botsuana zwei Menschen zu Tode getrampelt. (Bild: KEYSTONE/EPA/DANIEL IRUNGU)

Elefanten haben in Botsuana zwei Menschen zu Tode getrampelt. (Bild: KEYSTONE/EPA/DANIEL IRUNGU)

(sda/dpa)

Ein Mann wurde am Mittwoch im Norden des Landes im Gebiet des Okavango-Deltas auf dem Weg zu einer Beerdigung von einem Dickhäuter getötet, ein weiterer Dorfbewohner am Donnerstag im Zentrum des Landes, wie das Umweltministerium erklärte.

Anwohner seien aufgerufen, «jederzeit extra vorsichtig zu sein, um die Wahrscheinlichkeit eines Angriffs durch Elefanten so gut wie möglich zu reduzieren», erklärte das Ministerium weiter.

In Botsuana sollen rund 130 000 Elefanten leben - was fast einem Drittel aller Elefanten von ganz Afrika entspricht. Nationalparks sind in dem Binnenstaat im südlichen Afrika nicht eingezäunt, weswegen es öfter zu Zwischenfällen zwischen wilden Tieren und Menschen kommen kann. Elefanten machen sich zum Beispiel immer wieder über die Felder der örtlichen Bauern her und zerstören deren Ernte.

Zuletzt war in Botsuana eine hitzige Debatte über den Schutz der Elefanten entbrannt. Die Regierung will angesichts der hohen Elefantenzahl und daraus resultierender Schäden in begrenztem Mass die Jagd auf die Dickhäuter zulassen. Pro Jahr soll es bis zu 400 Jagdlizenzen geben. Die Regierung wies die Empörung von Tierschützern als «verständlich, aber unangebracht» zurück.

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