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Elon Musk nach kurzer Abstinenz nun doch wieder auf Twitter

Nach seinem öffentlichkeitswirksamen Abschied vom Kurzbotschaftendienst Twitter ist Tesla-Chef Elon Musk nach nur drei Tagen Abstinenz wieder in das Online-Netzwerk zurückgekehrt. Musk setzte am Montagabend einen Twitter-Post über sein Raumfahrtunternehmen SpaceX ab.
War nicht lange «off»: Tesla-Chef meldete sich bereits nach drei Tagen Abstinenz wieder auf Twitter zurück. (Bild: KEYSTONE/FR170211 AP/ALEX GALLARDO)

War nicht lange «off»: Tesla-Chef meldete sich bereits nach drei Tagen Abstinenz wieder auf Twitter zurück. (Bild: KEYSTONE/FR170211 AP/ALEX GALLARDO)

(sda/afp)

Nachdem ihm einige seiner Tweets ordentlich Ärger einbrachten, hatte sich der Unternehmer erst am Freitag aus dem Netzwerk verabschiedet. «Willkommen zurück», kommentierte ein Nutzer seine Rückkehr. «Es war langweilig ohne dich», schrieb ein anderer.

Musk hatte am Freitag in einer Reihe von Tweets seinen Abschied verkündet. Er sei sich nicht sicher, welchen Nutzen Twitter habe, schrieb der Unternehmer darin und fügte hinzu: «Gehe offline.» Daraufhin erhielt Musk tausende Tweets als Reaktionen, viele bedauerten seine künftige Twitter-Abstinenz.

Musk muss sich wegen der Beleidigung eines britischen Höhlenforschers via Twitter vor einem Gericht in Los Angeles verantworten. Der Kläger Vernon Unsworth war im Sommer 2018 an der weltweit Aufsehen erregenden Rettungsaktion einer thailändischen Jungen-Fussballmannschaft aus einer überschwemmten Höhle beteiligt.

Unsworth hatte ein von Musk angebotenes Mini-U-Boot zur Rettung der Fussballmannschaft abgelehnt und das Angebot als «PR-Trick» bezeichnet. Daraufhin twitterte Musk, der Brite sei ein «Pädo-Typ». Dieser Begriff sei während seiner Kindheit in Südafrika ein übliches Schimpfwort gewesen, rechtfertigte Musk gegenüber dem Gericht seine Wortwahl.

Auch mit der US-Börsenaufsicht SEC handelte sich Musk mit mehreren Tweets Ärger ein. Im August 2018 sorgte er etwa mit einem Tweet für Wirbel, in dem er darüber sinniert hatte, Tesla von der Börse zu nehmen. An den Aktienmärkten sorgte das für Trubel, die SEC warf Musk Irreführung der Aktionäre vor. Er musste als Tesla-Aufsichtsratschef zurücktreten und bekam Auflagen für seine Äusserungen in Online-Medien.

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