Elon Musk nach Rückkehr der ISS-Raumfahrer euphorisch

Nach der Rückkehr des von seiner Firma entwickelten Raumschiffs «Crew Dragon» von der ISS zur Erde hat sich SpaceX-Gründer Elon Musk euphorisch gezeigt.

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ARCHIV - Elon Musk, Chef von Tesla und SpaceX, spricht auf einer Pressekonferenz nach einem Testflug einer «Falcon 9»-Rakete. Foto: John Raoux/AP/dpa

ARCHIV - Elon Musk, Chef von Tesla und SpaceX, spricht auf einer Pressekonferenz nach einem Testflug einer «Falcon 9»-Rakete. Foto: John Raoux/AP/dpa

Keystone/AP/John Raoux
(sda/dpa)

Darüber könne sich die ganze Welt freuen und es als «Errungenschaft der Menschheit» betrachten, sagte er am Sonntag (Ortszeit). Dies sei eine neue Ära des Raumflugs und der Weltraumforschung. 18 Jahre sei an dem Projekt gearbeitet worden.

Zuvor waren zwei Monate nach dem ersten bemannten Start der «Crew Dragon» zur ISS zwei US-Astronauten wieder zurück auf der Erde gekehrt. Robert Behnken und Douglas Hurley landeten am Sonntagnachmittag (Ortszeit) mit der Kapsel «Endeavour» im Golf von Mexiko vor der Küste des US-Gliedstaates Florida. Die beiden waren Ende Mai vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida aus gestartet.

Es war nach fast neunjähriger Pause das erste Mal, dass Astronauten von den USA aus zur ISS flogen, und das erste Mal, dass sie von einem privaten Raumfahrtunternehmen befördert wurden. SpaceX hatte zuvor nur Fracht zur ISS transportiert.

Zuletzt waren im Sommer 2011 Astronauten mit der Raumfähre «Atlantis» zur ISS geflogen. Danach mottete die amerikanische Raumfahrtbehörde Nasa ihre Space-Shuttle-Flotte aus Kostengründen ein und war seither für Flüge zur ISS auf Russland angewiesen. Das war mit rund 80 Millionen Euro pro Flug in einer russischen Sojus-Kapsel nicht nur teuer, sondern kratzte auch mächtig am amerikanischen Ego.