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Flächenbrände im Norden Englands wüten weiter

Bereits in der zweiten Woche kämpfen Feuerwehrleute und Soldaten im Norden Englands gegen Flächenbrände. In der Nähe von Manchester stehen wegen einer andauernden Trockenperiode mehrere Moorlandschaften in Flammen.
Soldaten helfen bei der Feuerbekämpfung im Norden Englands (Bild: KEYSTONE/EPA BRITISH MINISTRY OF DEFENCE/SGT DONALD TODD (RLC))

Soldaten helfen bei der Feuerbekämpfung im Norden Englands (Bild: KEYSTONE/EPA BRITISH MINISTRY OF DEFENCE/SGT DONALD TODD (RLC))

(sda/dpa)

Auch am Montag waren wieder mehr als 100 Feuerwehrleute und ebenso viele Soldaten im Einsatz, um die Flammen zu löschen. Schulen in der Umgebung blieben geschlossen. Die Rauchschwaden waren kilometerweit zu sehen.

Ausgebrochen war das Feuer am vorvergangenen Sonntag. Die Ursache war unbekannt. Gegen einen 22-jährigen Mann wird ermittelt. Er wird verdächtigt, einen der Brände ausgelöst zu haben. Die Feuerwehr rief dazu auf, extrem vorsichtig zu sein, zum Beispiel mit weggeworfenen Zigarettenstummeln.

Die Bedingungen für die Einsatzkräfte seien wegen des warmen Wetters stark erschwert, teilte die Feuerwehr mit. Der Abgeordnete Lindsay Hoyle, der für einen der betroffenen Wahlkreise im Parlament sitzt, rief die Menschen auf, die Löscharbeiten nicht zu behindern.

Zuvor hatte es Berichte über Schaulustige gegeben, die Strassen mit parkenden Autos blockierten oder mit Drohnen den Einsatz von Löschhelikoptern erschwerten.

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