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Floss gekentert: Drei Migranten in Texas vermisst, ein Baby tot

Im US-Bundesstaat Texas suchen Grenzschützer nach drei vermissten Migranten, deren Floss auf dem Rio Grande gekentert ist. Ein zehn Monate altes Baby sei nach dem Vorfall tot geborgen worden, teilte die Grenzschutzbehörde CBP am Donnerstag mit.
Migranten auf Gummibooten auf dem Rio Grande an der Grenze zwischen Mexiko und dem US-Bundessaat Texas. (Bild: KEYSTONE/EPA/LARRY W. SMITH)

Migranten auf Gummibooten auf dem Rio Grande an der Grenze zwischen Mexiko und dem US-Bundessaat Texas. (Bild: KEYSTONE/EPA/LARRY W. SMITH)

(sda/dpa)

Nach zwei weiteren Kindern und einem Mann werde noch gesucht. Nach Darstellung der Behörde gehörten sie zu einer grösseren Gruppe, die den Fluss überqueren wollte, um in die USA zu gelangen.

Die Grenzschützer wurden demnach am Mittwochabend auf den Fall aufmerksam, als sie einen Mann festnahmen, der zu der Gruppe gehörte und ihnen von den Vermissten berichtete. Als die Grenzschützer daraufhin die Gegend absuchten, fanden sie eine Frau und ein Kind im Wasser, die gerettet werden konnten.

Der Rio Grande bildet in Texas die Grenze zwischen den USA und Mexiko. Es kommt häufig vor, dass Migranten den Fluss überqueren, um so ohne Papiere in die USA zu kommen. An vielen Stellen ist das aber sehr gefährlich, weil die Strömung stark ist.

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