Gefangene nähen Schutzmasken in Belgien

Strafgefangene haben in Belgien mit der Herstellung von Schutzmasken gegen das Coronavirus begonnen. Die Gefängnisse hätten Spezialtextil für 11'000 Masken, doch fehlten Nähmaschinen, zitierte die Nachrichtenagentur Belga am Freitag eine Sprecherin des Justizvollzugs.

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Frau mit Schutzmaske.

Frau mit Schutzmaske.

KEYSTONE/ANTHONY ANEX
(sda/dpa)

Die Behörde rief deshalb dazu auf, den Haftanstalten halbindustrielle oder industrielle Nähmaschinen zu spenden oder auszuleihen, hiess es.

Am Flughafen von Lüttich-Bierset landete laut Belga am Freitagfrüh ein Flugzeug aus China mit einer Ladung von fünf Millionen Schutzmasken. Der Zivilschutz soll sie gemäss dem grössten Bedarf über das Land verteilen. Eine frühere Bestellung von Schutzmasken hatte Belgien nie erreicht, weil die Behörden nach Medienangaben einem Betrug aufgesessen waren.