Gerhard Richter braucht Soloauftritt durch ein Einzelmuseum nicht

In der Debatte um ein Gerhard-Richter-Museum in Köln hat sich jetzt der Künstler selbst zu Wort gemeldet. Für ein solches Museum gebe es keinerlei konkreten Pläne, bestätigte Richter dem Deutschlandfunk am Mittwoch.

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In der Debatte um ein Gerhard-Richter-Museum in Köln hat sich jetzt der Künstler selbst zu Wort gemeldet. Für ein solches Museum gebe es keinerlei konkreten Pläne, bestätigte Richter (im Bild) dem Deutschlandfunk am Mittwoch. (Bild: KEYSTONE/AP/JENS MEYER)

In der Debatte um ein Gerhard-Richter-Museum in Köln hat sich jetzt der Künstler selbst zu Wort gemeldet. Für ein solches Museum gebe es keinerlei konkreten Pläne, bestätigte Richter (im Bild) dem Deutschlandfunk am Mittwoch. (Bild: KEYSTONE/AP/JENS MEYER)

(sda/dpa)

Die Stadt sei zwar verschiedentlich mit einer entsprechenden Idee an ihn herangetreten. Die Gespräche seien aber immer unverbindlich geblieben. Er sei in wichtigsten Museen auf der ganzen Welt vertreten und spiele gern im Orchester der Kunst, so der 87-Jährige. «Den Soloauftritt durch ein Einzelmuseum brauche ich aber gar nicht», sagte er dem Radiosender.

In den vergangenen Tagen hatte es in Köln, Richters Wahlheimat, Debatten um ein Richter-Museum gegeben. Angestossen hatte die Diskussion der ehemalige Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma.

Am Dienstag hatte die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker mitgeteilt, dass sie bereits «seit Jahren» mit Gerhard Richter wegen eines eigenen Museums im Gespräch sei. «Bisher konnten aber die Umstände für eine Verwirklichung dieser Idee noch nicht vereinbart werden», teilte die parteilose Politikerin aus ihren Ferien mit. Selbstverständlich werde die Stadt den Dialog diesbezüglich fortsetzen.