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Gewalttätigkeiten bei Demo gegen umstrittene Bahntrasse Turin-Lyon

40 Demonstranten sind bei einer Protestkundgebung gegen den Bau einer umstrittenen Bahnstrecke zwischen Turin und Lyon (TAV) im norditalienischen Susatal angezeigt worden.
Bei einer Protestkundgebung gegen den Bau einer umstrittenen Bahnstrecke zwischen Turin und Lyon bewarfen vermummte Demonstranten die Polizisten mit Steinen. Diese reagierte mit Tränengas. (Bild: KEYSTONE/EPA ANSA/ALESSANDRO DI MARCO)

Bei einer Protestkundgebung gegen den Bau einer umstrittenen Bahnstrecke zwischen Turin und Lyon bewarfen vermummte Demonstranten die Polizisten mit Steinen. Diese reagierte mit Tränengas. (Bild: KEYSTONE/EPA ANSA/ALESSANDRO DI MARCO)

(sda/apa/dpa)

Die vermummten Demonstranten bewarfen die Polizisten mit Steinen und versuchten ein Gitter zu öffnen und in die Baustelle der Bahnlinie einzudringen. Die Polizei reagierte mit Tränengas.

«Wir haben unser Ziel erreicht: Wir wollten in die Baustelle eindringen und haben es geschafft», sagten einige Sprecher der «No TAV»-Bewegung laut Medienangaben am Samstag. Einige tausende Menschen beteiligten sich an der Demonstration, die bei schlechtem Wetter stattfand.

Ministerpräsident Giuseppe Conte hatte am Dienstag betont, es sei teurer, die Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Turin und Lyon nicht zu bauen, als sie fertigzustellen. Auf dem Spiel stehe viel Geld.

Die beiden in Italien an der Regierung beteiligten Parteien, die rechtspopulistische Lega und die Fünf-Sterne-Bewegung hatten monatelang darüber gestritten, ob die Schnellstrecke nach Jahren endlich fertiggebaut werden soll oder nicht. Im März war nur knapp eine Regierungskrise wegen des Streits um die TAV abgewendet worden.

Das italienische Transportministerium sagte der EU-Kommission inzwischen zu, sich weiterhin an der Fertigstellung der umstrittenen Bahnstrecke zwischen Frankreich und Italien zu beteiligen. Ein entsprechender Brief sei am späten Freitagabend von dem Ministerium an die Exekutivagentur für Innovation und Netze in Brüssel geschickt worden, berichtete unter anderem die Nachrichtenagentur ANSA am Samstag.

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