Goalie Bürki hatte nach Bombenanschlag auf BVB-Car Schlafstörungen

Der Schweizer National-Goalie Roman Bürki hat im Prozess um den Bombenanschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund ausgesagt. Er berichtete von Schlafstörungen und Momenten, in denen er heute schreckhaft ist.

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Die Bombe beschädigte die Festerscheibe des BVB-Mannschaftscars. Auch der Schweizer National-Goalie sass im Bus, nun sagte er im Prozess gegen den geständigen Bombenleger aus. (Bild: KEYSTONE/EPA/STR)

Die Bombe beschädigte die Festerscheibe des BVB-Mannschaftscars. Auch der Schweizer National-Goalie sass im Bus, nun sagte er im Prozess gegen den geständigen Bombenleger aus. (Bild: KEYSTONE/EPA/STR)

(sda/dpa)

Der Schweizer National-Goalie Roman Bürki hat im Prozess um den Bombenanschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund ausgesagt. Er berichtete von Schlafstörungen und Momenten, in denen er heute schreckhaft ist.

Vor dem Landgericht Dortmund wurden am Mittwoch weitere Fussballprofis als Zeugen befragt. Bürki sagte: "Wir haben einen lauten Knall gehört, am Anfang habe ich gedacht, ein Reifen wäre geplatzt."

Nach dem Attentat vom 11. April 2017 sei er enorm schreckhaft gewesen und habe unter Schlafstörungen gelitten. Teilweise sei er bis heute beeinträchtigt, sagte der 27-Jährige.

Wenn jemand hinter seinem Rücken etwas auf den Boden fallen lasse, zucke er zusammen und werde wütend. Der Angeklagte hat im Prozess vor dem Landgericht die Tat gestanden.