Gouverneur von Texas: Bislang keine Hinweise auf Tote nach «Laura»

Nach Tagesanbruch sind in den vom Hurrikan «Laura» getroffenen Gebieten in den USA die Auswirkungen sichtbar geworden. «Es gibt erhebliche Schäden», sagte der texanische Gouverneur Greg Abbott am Donnerstagmorgen (Ortszeit) dem TV-Sender Fox News in Bezug auf seinen Bundesstaat.

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Greg Abbott, Gouverneur von Texas, setzt eine Gesichtsmaske während eines Interviews zum Hurrikan «Laura» einen Mundschutz auf. Foto: Bob Daemmrich/ZUMA Wire/dpa

Greg Abbott, Gouverneur von Texas, setzt eine Gesichtsmaske während eines Interviews zum Hurrikan «Laura» einen Mundschutz auf. Foto: Bob Daemmrich/ZUMA Wire/dpa

Keystone/ZUMA Wire/Bob Daemmrich
(sda/dpa)

Hinweise auf Todesopfer gebe es bislang aber nicht. «Das war das oberste Ziel», sagte Abbott.

Aufnahmen in den sozialen Medien und im Fernsehen zeigten erhebliche Schäden in dem Ort Lake Charles im US-Bundesstaat Louisiana, wo der Sturm Bäume abknickte, Fensterscheiben zerbersten liess und einen Funkturm einer Fernsehstation zerstörte. Gouverneur John Bel Edwards warnte auf Twitter, dass die Gefahr noch nicht vorüber sei. «Bleiben Sie zu Hause, folgen Sie weiter den Warnungen und Anweisungen der lokalen Behördenvertretern und beobachten sie Ihre lokalen Nachrichten, um informiert zu bleiben.»

Der Hurrikan «Laura» war in der Nacht auf Donnerstag (Ortszeit) mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 240 Kilometern pro Stunde auf die Südküste Louisianas getroffen. Das Auge des Sturms befand sich zum Zeitpunkt des Auftreffens nahe der Gemeinde Cameron, wie das Nationale Hurrikanzentrum (NHC) in Miami mitteilte. Über Land schwächte sich der Hurrikan von Stärke vier (von fünf) auf zwei ab, blieb damit aber weiterhin gefährlich.