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Griechisches Parlament stimmt Namensänderung Mazedoniens zu

Das griechische Parlament hat am Freitag das Abkommen zur Überwindung des fast drei Jahrzehnte währenden Namensstreits mit dem Nachbarn Mazedonien gebilligt. 153 Abgeordnete votierten für das Abkommen. 146 stimmten dagegen.
Mazedonien soll künftig «Nordmazedonien» heissen. Das griechische Parlament hat dem Vertrag zur Umbenennung des Landes zugestimmt. (Bild: KEYSTONE/AP/MICHAEL VARAKLAS)

Mazedonien soll künftig «Nordmazedonien» heissen. Das griechische Parlament hat dem Vertrag zur Umbenennung des Landes zugestimmt. (Bild: KEYSTONE/AP/MICHAEL VARAKLAS)

(sda/dpa)

Es gab eine Stimmenthaltung. Dies teilte das Parlamentspräsidium mit.

Damit ist die Umbenennung des nördlichen Nachbarn Griechenlands von bislang Republik Mazedonien in Nord-Mazedonien unter Dach und Fach. Das Parlament in Skopje hat bereits das Abkommen und die entsprechenden Verfassungsänderungen abgesegnet.

Im Gegenzug für die Umbenennung des Nachbarlandes will Athen die Annäherung Skopjes an die EU sowie die Aufnahme des Nachbarn in die Nato nicht mehr blockieren.

Nationalisten in beiden Ländern hatten bis zuletzt gegen diese Vereinbarung protestiert.

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