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Grossbrand bei Treuenbrietzen unter Kontrolle

Die Feuerwehr hat den riesigen Waldbrand bei Treuenbrietzen südwestlich von Berlin nach knapp zwei Tagen unter Kontrolle gebracht. Noch gibt es aber keine Entwarnung.
Ein weiteres Feuer ist östlich der Autobahn A9 nahe Beelitz-Heilstätten ausgebrochen. (Bild: KEYSTONE/EPA/ALEXANDER BECHER)

Ein weiteres Feuer ist östlich der Autobahn A9 nahe Beelitz-Heilstätten ausgebrochen. (Bild: KEYSTONE/EPA/ALEXANDER BECHER)

(sda/afp)

In der Nacht zum Samstag sei es gelungen, das Feuer in den Griff zu bekommen, sagte der Vize-Landrat des Landkreises Potsdam-Mittelmark, Christian Stein (CDU). Derweil brach ein weiteres Feuer östlich der Autobahn A9 nahe Beelitz-Heilstätten aus. Zu dessen Bekämpfung wurden teilweise Löschfahrzeuge aus der Region Treuenbrietzen abgezogen.

Entwarnung könne noch nicht gegeben werden, sagte Stein mit Blick auf den Waldbrand bei Treuenbrietzen. Das Feuer flamme vor allem in der Region um die Orte Klausdorf und Tiefenbrunnen immer wieder auf. Beide Orte waren am Freitag evakuiert worden. Am Freitagabend durften die Bewohner kurzzeitig ihre Häuser betreten, um persönliche Sachen zu holen und ihre Tiere zu versorgen.

Der Waldbrand war am Donnerstag ausgebrochen und hatte sich auf bis zu 400 Hektar ausgebreitet. Rund 500 Menschen aus drei Orten mussten ihre Häuser verlassen. Am Freitagmittag konnten zumindest die Bewohner von Frohnsdorf wieder zurück nach Hause.

Nach Angaben der Polizei waren in dem teilweise mit Munitionsresten aus dem Zweiten Weltkrieg verseuchten Gebiet am Freitag zeitweise 600 Helfer im Einsatz, um das Feuer einzudämmen. Unterstützt wurden sie von zwei Löschhelikoptern der deutschen Bundespolizei und der Bundeswehr sowie zwei Wasserwerfern der Polizei. Auch Löschpanzer einer privaten Spezialfirma waren vor Ort.

Brandstiftung vermutet

Die Brandursache war zunächst unklar. Wie der Landkreis am Freitagabend mitteilte, sprechen inzwischen aber «alle Hinweise» dafür, dass das Feuer durch Brandstiftung entstanden sein könnte. Die Rauchwolken des Waldbrandes zogen auch am Samstag bis nach Berlin.

Die Feuerwehr riet in den betroffenen Stadtteilen im Süden der Hauptstadt dazu, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Anhaltspunkte für eine Gesundheitsgefährdung lägen nicht vor.

Bei dem neu ausgebrochenen Feuer bei Beelitz-Heilstätten brannten nach Polizeiangaben am Samstagnachmittag drei Hektar Wald. Vize-Landrat Stein sagte dazu, es seien sowohl Kräfte aus der Luft als auch teilweise Wasserwerfer der Polizei von dem Brandgebiet Treuenbrietzen abgezogen worden. Es müsse verhindert werden, dass sich der Brand in Richtung Beelitz-Heilstätten ausbreite.

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und des heissen Sommers war die Waldbrandgefahr in den vergangenen Wochen stark gestiegen. Brandenburg mit seinen ausgedehnten Kiefernwäldern ist besonders bedroht.

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