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Guatemalas Staatsanwalt untersucht Vorwürfe nach Vulkanausbruch

Nach dem Ausbruch des Volcán de Fuego in Guatemala ist die Zahl der Toten auf 109 gestiegen. Die Staatsanwaltschaft untersucht, ob die Menschen um den Feuervulkan rechtzeitig in Sicherheit gebracht wurden.
Kritik am Katastrophenschutz in Guatemala: Den Behörden wird vorgeworfen, das Gebiet um den Feuervulkan beim Ausbruch nicht rechtzeitig evakuiert zu haben. (Bild: KEYSTONE/AP/MOISES CASTILLO)

Kritik am Katastrophenschutz in Guatemala: Den Behörden wird vorgeworfen, das Gebiet um den Feuervulkan beim Ausbruch nicht rechtzeitig evakuiert zu haben. (Bild: KEYSTONE/AP/MOISES CASTILLO)

(sda/dpa)

Es seien Ermittlungen eingeleitet worden, um zu prüfen, ob die nötigen Schritte unternommen worden seien, teilte die Behörde am Donnerstag (Ortszeit) mit.

Vor der Ankündigung der Staatsanwaltschaft war in den guatemaltekischen Medien Kritik am Katastrophenschutz Conred und dem Institut für Vulkanologie laut geworden. Den Behörden wurde vorgeworfen, das Gebiet um den Vulkan nicht evakuiert zu haben, nachdem der Berg am Sonntagvormittag bereits rumort hatte.

Conred stellte am Donnerstag die Suche nach weiteren Todesopfern temporär ein, da der Feuervulkan weiterhin Lava freigab.

Nach dem Ausbruch des Feuervulkans kamen am Sonntag nach neusten Angaben vom Donnerstagabend mindestens 109 Menschen ums Leben. Damit stieg die Zahl um weitere zehn Tote. Weit mehr als 100 Menschen werden noch vermisst. Unter den Todesopfern war auch ein achtjähriger Knabe, wie das forensische Institut auf Twitter mitteilte.

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