Gummistiefel und Regenschirm: Wieder acqua alta a Venezia

In Venedig müssen sich Einwohner und Touristen Gummistiefel besorgen: Nach heftigen anhaltenden Regenfällen ist die Lagunenstadt am Montag wieder mit Hochwasser konfrontiert gewesen. Eine Kombination von starkem Regen, Wind und Gezeiten ist die Ursache von acqua alta.

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Acqua alta in Piazza San Marco a Venezia (links der Dogenpalast; Aufnahme vom 6. November 2017). (Bild: KEYSTONE/EPA ANSA/RICCARDO GREGOLIN)

Acqua alta in Piazza San Marco a Venezia (links der Dogenpalast; Aufnahme vom 6. November 2017). (Bild: KEYSTONE/EPA ANSA/RICCARDO GREGOLIN)

(sda/apa)

So nennen die Venezianer selbst das Phänomen. Wasser drang auch in die Basilica di San Marco ein.

Am Montag wurde mit Überschwemmungen in einer Höhe von mehr als 110 Zentimetern gerechnet. Der Höchststand soll am Dienstag mit 125 Zentimetern erreicht werden, berichteten Wetterexperten.

Wie bei acqua alta üblich, wurden Holzstege in den Gassen aufgestellt, damit Passanten weitgehend trockenen Fusses ihr Ziel erreichen konnten. Normalerweise behelfen sich die Einheimischen mit Brückenkonstruktionen aus Holzplanken. Venedig, das nur knapp einen Meter über dem Meeresspiegel liegt, ist für häufiges Hochwasser bekannt.

In ganz Italien gibt es derzeit starke Niederschläge. In Rom regnete es heftig, dabei kam es auf einigen Verkehrsachsen zu Überschwemmungen. Die ganze Woche lang wird mit Unwettern im Land gerechnet.