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Rekord-Hochwasser in Venedig fordert zwei Todesopfer

Das durch heftige Regenfälle ausgelöste Hochwasser in Venedig hat in der Nacht auf Mittwoch zwei Todesopfer gefordert. Das Hochwasser stieg in der Nacht zum Mittwoch auf den höchsten Wert seit mehr als 50 Jahren.

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Ein Mann transportiert Lebensmittel. (Bild: AP Photo/Luca Bruno)
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Eine Fähre ist gestrandet. (Bild: EPA/ANDREA MEROLA)
Ein zerstörtes Boot. (Bild: AP Photo/Luigi Costantini)
Touristen unterwegs in der gefluteten Strasse. (Bild: EPA/ANDREA MEROLA)
Schlechtes Wetter führte zu den Überschwemmungen. (Bild: EPA/ANDREA MEROLA)
Eine Gondola ist auf einem Veloständer gestrandet. (Bild: Alessandra Rallo via AP)
Eine Touristin lässt ihr Gepäck schwimmen. (Bild: AP Photo/Luca Bruno)
Ein umgedrehter Steg am Markusplatz. (Bild: Andrea Merola/ANSA via AP)
Der Wasserstand stieg in der Nacht auf Mittwoch auf 187 Zentimeter. Das ist der höchste Wert seit 1966 der Stand von 194 erreicht worden war. (Bild: Andrea Merola/ANSA via AP)
Ein Mann auf dem Markusplatz. (Bild: Andrea Merola/ANSA via AP)
Der Markusplatz am Dienstag. (Bild: AP Photo/Luca Bruno)
Der Eingang zur Markuskirche. (Bild: AP Photo/Luca Bruno)
Ein Mann in der Kirche. (Bild: EPA/ANDREA MEROLA)
Eingang zu einem Laden. (Bild: Andrea Merola/ANSA via AP)
Menschen laufen auf Stegen in Venedig. (Bild: EPA/ANDREA MEROLA)
Die bekannte Rialto Brücke. (Bild: AP Photo/Luca Bruno)
Lieferung im Wasser. (Bild: AP Photo/Luca Bruno)
Transportmöglichkeit bei Hochwasser. (Bild: EPA/ANDREA MEROLA)
Ein Geschäft. (Bild: EPA/ANDREA MEROLA)
Ein geflutetets Café. (Bild: AP Photo/Luca Bruno)
Menschen waten durch die Fluten. (Bild: EPA/ANDREA MEROLA)

Ein Mann transportiert Lebensmittel. (Bild: AP Photo/Luca Bruno)

(sda/apa/afp)

Ein 78-jähriger Mann starb an einem Stromschlag, da Wasser in seine Wohnung auf der Insel Pellestrina in der Lagune eingedrungen war und einen Kurzschluss ausgelöst hatte, berichtete die Tageszeitung «Il Gazzettino».

Ein zweiter Einwohner Pellestrinas wurde ebenfalls tot in seiner Wohnung aufgefunden. Hier wurde allerdings nicht ausgeschlossen, dass er eines natürlichen Todes gestorben ist.

Schulen geschlossen

Stromausfälle wurden in mehreren Teilen Venedigs gemeldet, auch bei den Telekommunikationsverbindungen kam es zu erheblichen Problemen. Schulen und Kindergärten wurden am Mittwoch geschlossen.

Wegen des starken Sturms zerschellten Boote in den engen Kanälen, viele Gondeln waren schwer beschädigt. Bei den Verbindungen mit den Vaporetti, den Wasserbussen in Venedig, kam es zu erheblichen Problemen. Die Küstenwache musste mehreren Personen und Booten Hilfe leisten.

Bürgermeister Luigi Brugnaro prüfte in der Nacht auf Mittwoch an Bord eines Polizeiboots die Lage. Der Markusplatz in der Unesco-Welterbestadt war vollkommen überflutet. «Das sind die Folgen des Klimawandels. Wir bitten die Regierung in Rom, uns zu unterstützen», sagte der Stadtchef.

Kurz vor Mitternacht stieg das Wasser - durch starken Wind - auf 187 cm über dem Meeresspiegel. Das sei der höchste Wert seit der verheerenden Überschwemmung im Jahr 1966, als 194 cm erreicht wurden, teilte die Stadt mit. Danach sollte das Wasser wieder etwas sinken.

Das Hochwasser in Venedig ist inzwischen auf höchstem Stand seit mehr als 50 Jahren gestiegen. (Bild: KEYSTONE/AP/LUCA BRUNO)

Das Hochwasser in Venedig ist inzwischen auf höchstem Stand seit mehr als 50 Jahren gestiegen. (Bild: KEYSTONE/AP/LUCA BRUNO)

Keine Wetterbesserung in Sicht

Für Mittwoch war kaum Wetterbesserung in Sicht, in ganz Italien war wie schon seit Tagen Regen angesagt. Von den Unwettern besonders betroffen waren am Dienstag die süditalienischen Regionen Basilikata, Apulien und Kalabrien. In Europas Kulturhauptstadt Matera kam es zu Überschwemmungen in der Altstadt.

Die Regenfälle verursachten auch auf der Ferieninsel Capri schwere Schäden. Wegen des heftigen Windes stürzte eine Ecke des Gesims des Glockenturms auf die bekannte «Piazzetta», dem bei Touristen besonders beliebten Hauptplatz von Neapel. Einige Dächer wurden beschädigt. Fährverbindungen zwischen der Insel und Neapel mussten vorübergehend unterbrochen werden. In Teilen der Insel kam es zu Stromausfällen. Auch auf Sizilien gab es Überschwemmungen und kleinere Erdrutsche.