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Hunderttausende für Todesstrafe für Morde an Frauen in Südafrika

Eine Internet-Petition für eine Wiedereinführung der Todesstrafe für Verbrechen an Frauen in Südafrika hat innert weniger Stunden Hunderttausende Unterstützer gefunden.
Der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa bezeichnete die Frauenmorde als «Fleck auf unserem nationalen Gewissen». (Bild: KEYSTONE/EPA GCIS/ELMOND JIYANE / GCIS / HANDOUT)

Der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa bezeichnete die Frauenmorde als «Fleck auf unserem nationalen Gewissen». (Bild: KEYSTONE/EPA GCIS/ELMOND JIYANE / GCIS / HANDOUT)

(sda/dpa)

Rund 445'000 Mal wurde das Begehren auf der Plattform change.org bis zum späten Dienstagnachmittag unterzeichnet. Dort heisst es, sexueller Missbrauch und Mord an Frauen und Kindern sei «unkontrollierbar und grausam», Gerechtigkeit für die Hinterbliebenen gebe es kaum.

Die Petition wurde am Montag veröffentlicht, nachdem am Wochenende eine 19-jährige Studentin der Universität Kapstadt vergewaltigt und getötet worden war. Zuvor hatten weitere Fälle von Frauenmorden für Empörung gesorgt. Präsident Cyril Ramaphosa bezeichnete die Morde in einer Mitteilung als «Fleck auf unserem nationalen Gewissen».

Südafrika hatte die Todesstrafe im Jahr 1995 abgeschafft. Nach der letzten verfügbaren Polizeistatistik wurden in Südafrika in nur einem Jahr 20'336 Menschen umgebracht - im Schnitt 57 Morde pro Tag.

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