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In Südafrika für Bitcoin-Lösegeld entführter Bub wieder aufgetaucht

Ein in Südafrika für eine Lösegeldforderung in der virtuellen Währung Bitcoin entführter Jugendlicher ist wieder aufgetaucht. Der 13-Jährige sei allein gewesen, als er gefunden wurde, sagte ein Polizeisprecher in der östlichen Provinz Mpumalanga am Donnerstag.
Der Entführer verlangte laut Medienberichten 15 Bitcoins, was rund 105'000 Euro entspricht. (Bild: KEYSTONE/EPA/SASCHA STEINBACH)

Der Entführer verlangte laut Medienberichten 15 Bitcoins, was rund 105'000 Euro entspricht. (Bild: KEYSTONE/EPA/SASCHA STEINBACH)

(sda/afp)

Dem Jungen gehe es gut, er sei wieder bei seinen Eltern. Weitere Details wollte der Sprecher nicht nennen, die Ermittlungen dauerten demnach an.

Der 13-Jährige war nach Polizeiangaben am Sonntag von einem Spielplatz in der Nähe seines Hauses verschleppt worden. Medienberichten zufolge hinterliessen die Entführer eine Notiz am Tatort. Für eine Freilassung des Jugendlichen verlangen sie demnach 15 Bitcoins (umgerechnet rund 105'000 Euro). Ob tatsächlich ein Lösegeld gezahlt wurde, blieb offen.

Es war vermutlich das erst Mal in Südafrika, dass die Zahlung eines Lösegelds in der Internetwährung gefordert wurde. In Deutschland etwa hatte der DHL-Erpresser, der im Dezember eine Paketbombe an eine nahe dem Potsdamer Weihnachtsmarkt gelegene Apotheke gesendet hatte, laut Medienberichten eine Bitcoin-Forderung im Gegenwert von zehn Millionen Euro gestellt. Auch Opfer von Cyberattacken werden immer wieder zur Überweisung eines digitalen Lösegelds aufgerufen.

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