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Iran plädiert für friedliche Konfliktlösung im Irak

Angesichts der Unruhen im Nachbarland Irak hat der Iran den Wunsch nach einer friedlichen Konfliktlösung und Wahrung der Einheit des Landes geäussert. Dabei sei der Iran bereit, beiden Parteien zur Seite zu stehen.
Irans Regierungssprecher Ali Rabiei hat nach den Ausschreitungen im Irak an beide Parteien appelliert, den Konflikt friedlich beizulegen. (Bild: KEYSTONE/AP/EBRAHIM NOROOZI)Irans Regierungssprecher Ali Rabiei hat nach den Ausschreitungen im Irak an beide Parteien appelliert, den Konflikt friedlich beizulegen. (Bild: KEYSTONE/AP/EBRAHIM NOROOZI)
Feinde wollten Zwietracht säen, doch sie seien gescheitert und ihre Strategie werde unwirksam bleiben, schrieb Chamenei am Montag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Er nahm Bezug auf die Spannungen im Irak. (Bild: KEYSTONE/EPA SUPREME LEADER OFFICE/SUPREME LEADER OFFICE / HANDO)Feinde wollten Zwietracht säen, doch sie seien gescheitert und ihre Strategie werde unwirksam bleiben, schrieb Chamenei am Montag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Er nahm Bezug auf die Spannungen im Irak. (Bild: KEYSTONE/EPA SUPREME LEADER OFFICE/SUPREME LEADER OFFICE / HANDO)
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Iran plädiert für friedliche Konfliktlösung im Irak

(sda/afp)

«Wir bedauern die Zusammenstösse im Irak und hoffen, dass beide Seiten Zurückhaltung üben und ohne Gewalt und über Gespräche zu einer friedlichen und diplomatischen Lösung kommen», sagte der Regierungssprecher Ali Rabiei am Montag. Die irakische Regierung und die Demonstranten sollten die «böswilligen» Absichten ausländischer Mächte neutralisieren, um die Einheit des Iraks nicht zu gefährden.

Das Amt des obersten iranischen Führers, Ayatollah Ali Chamenei, verurteilte «die Feinde», die einen Keil zwischen die beiden Nachbarländer treiben wollten. Es nannte keine Namen, aber zu den «Feinden» des Irans zählen die USA, Israel und Saudi-Arabien. Diese Verschwörung werde scheitern, da der Iran und der Irak zu eng miteinander verbunden seien, fügte Chameneis Amt laut Irna hinzu.

Bei den Demonstrationen gegen Korruption und Misswirtschaft im Irak sind in den letzten Tagen mehr als hundert Menschen ums Leben gekommen, fast 4000 Menschen wurden verletzt. Sicherheitskräfte waren mit Tränengas und Schusswaffen gegen die Proteste vorgegangen.

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