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Italien greift durch: Über 100 mutmassliche Mafia-Mitglieder festgenommen

Die Polizei in Italien hat mehr als 100 mutmassliche Mitglieder zweier Verbrechersyndikate gefasst, die in der südöstlichen Provinz Bari aktiv sind.
Der neue Innenminister und Vize-Premier Matteo Salvini lobte die Zerschlagung der kriminellen Organisation. Bild: Flavio Lo Scalzo / EPA

Der neue Innenminister und Vize-Premier Matteo Salvini lobte die Zerschlagung der kriminellen Organisation. Bild: Flavio Lo Scalzo / EPA

(sda dpa) Einige der 104 Verdächtigen seien in anderen Teilen Italiens festgenommen worden, teilte die Polizei am Montag mit. Der neue Innenminister und Vize-Premier Matteo Salvini von der rechtspopulistischen Lega lobte die Zerschlagung der kriminellen Organisation. "Der Kampf gegen die Mafia ist eine meiner Prioritäten", sagte Salvini in einer Stellungnahme.

Gerichtsgebäude droht einzustürzen

Probleme bei der Verfolgung mutmasslicher Straftäter bereitet der Staatsanwaltschaft derweil das Gerichtsgebäude. Berichten zufolge musste das Gericht in der Hafenstadt Bari erst kürzlich wegen Einsturzgefahr evakuiert werden. Die Büros wurden demnach vorübergehend in Zelten untergebracht.

Es sei ein "wirklich ernstes" Problem, dass die Staatsanwaltschaft in Bari keinen Platz zum Arbeiten habe, wurde der Chef-Ermittler in der Sache, Federico Cafiero de Raho, von der italienischen Nachrichtenagentur Ansa zitiert.

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