Japans neuer Kaiser zeigt sich erstmals seinem Volk

Japans neuer Kaiser Naruhito (59) hat sich erstmals seit der Inthronisierung seinem Volk gezeigt. Er hoffe auf Frieden in der Welt, sagte der Monarch am Samstag vom verglasten Balkon seines Palastes herunter zu Tausenden von Menschen.

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Begeisterung für den neuen Kaiser: Die Menge schwenkt Fähnchen und jubelt. (Bild: KEYSTONE/EPA/KIMIMASA MAYAMA)
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Polizeikordon vor den Gratulanten: Beamte halten die Menge in Schach. (Bild: KEYSTONE/EPA/KIMIMASA MAYAMA)
Winken vom Palastbalkon: Japans Kaiser Naruhito und Kaiserin Masako begrüssen Gratulanten beim ersten öffentlichen Auftritt im Amt. (Bild: KEYSTONE/EPA/FRANCK ROBICHON)
Auf dem Weg in den kaiserlichen Palast: Polizisten marschieren vor Gratulanten mit Fahnen. (Bild: KEYSTONE/EPA/FRANCK ROBICHON)
Durch ein Riesentor in den Palast: Die Menge beim Eintritt. (Bild: KEYSTONE/EPA/FRANCK ROBICHON)
Alle wollen ihn sehen: Riesenandrang vor dem ersten öffentlichen Auftritt des neuen japanischen Kaisers Naruhito. (Bild: KEYSTONE/AP/EUGENE HOSHIKO)

Begeisterung für den neuen Kaiser: Die Menge schwenkt Fähnchen und jubelt. (Bild: KEYSTONE/EPA/KIMIMASA MAYAMA)

(sda/dpa)

Der 59-Jährige hatte am Mittwoch die Nachfolge seines Vaters Akihito angetreten, der am Tag zuvor nach 30-jähriger Regentschaft abgedankt hatte. Akihito war der erste Monarch seit rund 200 Jahren gewesen, der noch zu Lebzeiten den Chrysanthementhron für seinen Nachfolger freimachte.

Naruhito, seine Frau Masako sowie sein jüngerer Bruder, Kronprinz Akishino und dessen Frau, Kronprinzessin Kiko, sowie ihre beiden Töchter winkten hinter den Glasscheiben des Chowa-Den-Palastes in Tokio etwa fünf Minuten lang der Menschenmenge bei Sonnenschein zu.

Das Hofprotokoll sah insgesamt sechs Auftritte des Kaisers und seiner Familie an dem Tag auf dem Balkon vor. Es ist eine der seltenen Gelegenheiten für das Volk, dem Palast so nah zu kommen. Eine andere Gelegenheit für die Japaner bietet sich stets zu Neujahr.