Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Japans Walfänger töten 122 trächtige Zwergwale

Japans Walfänger haben bei ihrer jüngsten Expedition 122 trächtige Zwergwale und Dutzende Jungtiere getötet. Die Naturschutzorganisation Humane Society International bezeichnet dies als "schockierende Statistik und traurige Anklage der Grausamkeit von Japans Walfang".
Drei Zwergwale an Bord eines japanischen Walfangschiffes. (Bild: KEYSTONE/EPA/TIM WATTERS / SEA SHEPHERD AUSTR)

Drei Zwergwale an Bord eines japanischen Walfangschiffes. (Bild: KEYSTONE/EPA/TIM WATTERS / SEA SHEPHERD AUSTR)

(sda/afp)

Sie zeigten erneut die "grausame und unnötige Art der Walfangaktionen", zumal sich gezeigt habe, dass "nichttödliche Studien für wissenschaftliche Zwecke ausreichen", sagte Alexia Wellbelove von der Organisation am Donnerstag.

Die umstrittene viermonatige Expedition in der Antarktis war im März zu Ende gegangen. Dabei wurden 333 Zwergwale getötet, wie die japanischen Behörden bereits im vergangenen Monat der Internationalen Walfangkommission mitgeteilt hatten.

Die japanische Fischfangbehörde erklärte, bei der Expedition sei nicht gezielt Jagd auf schwangere Zwergwale gemacht worden. "Wir fangen Wale ganz nach dem Zufallsprinzip", sagte Yuki Morita von der Behörde.

Gesetzeslücke ausgenutzt

Die hohe Zahl trächtiger Wale sei "bemerkenswert". "Dies zeigt, dass es viele geschlechtsreife Weibchen gibt und lässt vermuten, dass wir mit einem Anstieg der Bestände rechnen können", sagte er.

Japan macht zwar wissenschaftliche Gründe für den Walfang geltend, das Fleisch getöteter Wale wird aber anschliessend zum Verzehr verwendet. Nach einer Klage Australiens beim Internationalen Gerichtshof (ICJ) in Den Haag hatte das Uno-Gericht im März 2014 geurteilt, dass die Wissenschaft nur ein Vorwand für die Jagd aus kommerziellen Gründen sei.

Der kommerzielle Walfang ist seit dem Jahr 1986 international verboten. Japan nutzt aber eine Lücke in der Vereinbarung, wonach Wale zu Forschungszwecken getötet werden dürfen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.