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Juncker - Briten sind die Verlierer bei hartem Brexit

Ein harter Brexit schadet nach Ansicht von Noch-EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker eher Grossbritannien als dem restlichen Europa. An einem Brexit ohne Austrittsabkommen habe niemand ein Interesse - die grossen Verlierer wären aber die Briten.
Noch-EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sieht eindeutig die Briten als Verlierer des Brexit, falls der Austritt aus der EU ohne ein Abkommen erfolge. (Bild: KEYSTONE/AP/VIRGINIA MAYO)

Noch-EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sieht eindeutig die Briten als Verlierer des Brexit, falls der Austritt aus der EU ohne ein Abkommen erfolge. (Bild: KEYSTONE/AP/VIRGINIA MAYO)

(sda/reu)

Dies sagte Juncker der «Tiroler Tageszeitung» vom Wochenende. Die Briten täten so, als ob es nicht so wäre. «Es wird aber so sein», sagte der EU-Politiker. Der Brexit sei zudem keine Fehlleistung der Europäischen Union gewesen - sondern es sei ein Entscheid des britischen Volkes auf Basis einer Volksbefragungskampagne mit Fehlinformationen gewesen, betonte Juncker, der Ende Oktober aus dem Amt scheidet.

«Wir haben deutlich gemacht, dass wir zu Neuverhandlungen über den Ausstiegsvertrag nicht bereit sind, lediglich zu einigen Klarstellungen im Rahmen der politischen Erklärungen, die die zukünftigen Beziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union regulieren». Die EU sei jedenfalls maximal vorbereitet, auch auf einen «No Deal», obwohl einige britische Stellen sagten, dass dies nicht der Fall sei. An solchen «Sommerspielchen» beteilige sich Juncker aber nicht, betonte er.

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