USA

Künftiger US-Präsident Biden bekommt Corona-Impfung

Der künftige US-Präsident Joe Biden hat sich vor laufenden Kameras gegen das Coronavirus impfen lassen. Biden rollte seinen linken Ärmel hoch und sagte der Krankenschwester, die die Spritze hielt: «Ich bin bereit».

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dpatopbilder - Joe Biden erhält seine erste Dosis des Coronavirus-Impfstoffs im Christiana Hospital in Newark. Foto: Carolyn Kaster/AP/dpa

dpatopbilder - Joe Biden erhält seine erste Dosis des Coronavirus-Impfstoffs im Christiana Hospital in Newark. Foto: Carolyn Kaster/AP/dpa

Keystone/AP/Carolyn Kaster
(sda/dpa)

Biden appellierte danach an alle Amerikaner, sich ebenfalls impfen zu lassen, sobald ein Impfstoff für sie verfügbar sei. Auch die künftige First Lady, Jill Biden, wurde demnach am Montag im Ort Newark im Bundesstaat Delaware geimpft.

Es werde noch einige Zeit dauern, bis die Pandemie eingedämmt werden könne, sagte Biden. Bis dahin sollten die Menschen weiter auf den Rat der Experten hören und Masken tragen, den nötigen Sicherheitsabstand einhalten und auch trotz der Feiertage keine unnötigen Reisen unternehmen, mahnte der 78-Jährige. «Wenn Sie nicht reisen müssen, reisen Sie nicht», forderte er. Die Bidens bekamen die erste von zwei Spritzen mit dem Impfstoff der Unternehmen Pfizer und Biontech.

Vergangene Woche hatte sich bereits der amtierende US-Vizepräsident Mike Pence vor laufenden Kameras impfen lassen. Auch die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, die Demokratin Nancy Pelosi, und der republikanische Mehrheitsführer im US-Senat, Mitch McConnell, erhielten am Freitag eine Impfung. Der Impfstoff von Pfizer und Biontech wird in den USA auf Basis einer Notfallzulassung seit vergangenen Montag eingesetzt. Der Impfstoff des Biotech-Unternehmens Moderna wird in den USA erst seit dieser Woche verabreicht.

Der Demokrat Biden wird am 20. Januar als neuer Präsident vereidigt werden. Ob der amtierende Präsident, der Republikaner Donald Trump, auch eine öffentliche Impfung plant, ist bislang unklar. Seine Sprecherin hatte erklärt, er sei «absolut offen» dafür. Konkrete Pläne gebe es aber noch nicht. Trump war Anfang Oktober an Covid-19 erkrankt und musste deswegen im Krankenhaus behandelt werden.