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Letzter Gorilla von Forscherin Fossey vermutlich gestorben

Der letzte der Gorillas, mit denen die berühmten Primatologin Dian Fossey geforscht hatte, ist wahrscheinlich gestorben. Das Weibchen Poppy sei seit August 2018 nicht mehr gesichtet worden und inzwischen sehr alt.
Dian Fossey (1932-1985) mit drei «ihrer» Berggorillas im Gebiet der Virunga-Vulkane in Ruanda in einer Archivaufnahme aus dem Jahr 1982. (Bild: Keystone/AP, NATIONAL GEOGRAPHIC SOCIETY/STR)

Dian Fossey (1932-1985) mit drei «ihrer» Berggorillas im Gebiet der Virunga-Vulkane in Ruanda in einer Archivaufnahme aus dem Jahr 1982. (Bild: Keystone/AP, NATIONAL GEOGRAPHIC SOCIETY/STR)

(sda/dpa)

Deshalb gehe man davon aus, dass es nicht mehr lebe, sagte Erika Archibald vom Dian Fossey Gorilla Fund am Mittwoch. Poppy wäre am 1. April 43 Jahre alt geworden.

Fossey (1932-1985) und ihre Arbeit mit Berggorillas in Ruanda wurden durch den Film «Gorillas im Nebel» weltberühmt, der 1988 mit Sigourney Weaver in der Hauptrolle erschien und auf dem gleichnamigen Buch von Fossey beruht.

Die US-Amerikanerin forschte in den 1960ern, 70ern und 80ern im Gebiet der Virunga-Vulkane zu Berggorillas. Poppy sei eine von Fosseys Lieblings-Gorillas gewesen, sagte Veronica Vecellio von der Stiftung.

Demnach schrieb Fossey oft über Poppy in ihren Notizbüchern. Sie habe das Tier den «Schatz» der Gorilla-Gruppe genannt, «sympathisch und ansprechend».

Die vom Aussterben bedrohten Berggorillas leben nur in Ruanda, Uganda und dem Kongo. Derzeit gibt es laut der Weltnaturschutzunion IUCN schätzungsweise 1000 Tiere.

Fossey gründete 1967 das Karisoke Research Center und rund zehn Jahre später die Stiftung Dian Fossey Gorilla Fund. Letztere widmet sich vor allem dem Schutz der Gorillas vor Wilderern. Besonders im Ost-Kongo sind die Tiere bedroht, dort sind mehrere bewaffnete Milizen aktiv.

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