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Macron hält an Fünf-Jahres-Plan für Notre-Dame-Wiederaufbau fest

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hält ein Jahr nach dem verheerenden Brand von Notre-Dame an einem Wiederaufbau innerhalb von fünf Jahren fest.

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(sda/dpa)

«Wir werden alles tun, was wir können, um diese Frist einzuhalten», sagte Macron am Mittwochmorgen in einer Videobotschaft. Natürlich sei die Baustelle im Moment wegen der Gesundheitskrise auf Eis gelegt, aber sie werde so bald wie möglich wieder in Gang kommen. Die heutige Zeit verlange Tapferkeit und keine abwartende Haltung. «Es gab eine Zeit der Prüfung und der Emotionen, dann eine Zeit des Nachdenkens. Aber jetzt hat die Zeit für den Wiederaufbau begonnen.»

Notre-Dame war vor einem Jahr in Flammen aufgegangen, weiter Teile der Kathedrale wurden schwer beschädigt, der Vierungsturm auf dem Dach stürzte ein. Das Feuer ist nach ersten Erkenntnissen wohl entweder durch einen Fehler im elektrischen System oder eine nicht ausgedrückte Zigarette ausgelöst worden.

Auf der Baustelle kam es seitdem immer wieder zu Verzögerungen, seit der Coronavirus-Krise ist sie stillgelegt. Experten hatten in der Vergangenheit einen vollständigen Wiederaufbau innerhalb von fünf Jahren angezweifelt. Das hatte Macron nach dem Brand versprochen.

Macron bedankte sich nun in seiner Ansprache auch bei allen, die Notre-Dame gerettet haben und die Jahrhunderte alte Kathedrale nun wieder aufbauen. «Wir vergessen nichts. Weder die heroische Welle des Mutes, die die Kathedrale aus den Flammen rettete, noch die ungeheure Welle der Grosszügigkeit, die in den folgenden Stunden und Tagen aufkam», sagte er. «Wenn der Wiederaufbau von Notre-Dame für uns alle wichtig ist, dann zweifellos auch deshalb, weil (die Kathedrale) ein Symbol für die Widerstandsfähigkeit unseres Volkes ist, für seine Fähigkeit, Bewährungsproben zu bestehen und wieder aufzustehen.»