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McCain auf Marineakademie beigesetzt - Ehrenflug von F-18-Jets

Acht Tage nach seinem Tod ist der international geachtete US-Senator John McCain auf der Marineakademie in Annapolis im US-Staat Maryland beigesetzt worden. Zu Ehren McCains überflogen vier F-18-Kampfflugzeuge die Marineakademie, wie auf TV-Bildern zu sehen war.
Der mit 81 verstorbene US-Senator John McCain wurde in einer privaten Zeremonie auf der Marineakademie in Annapolis im US-Staat Maryland beigesetzt. (Bild: KEYSTONE/AP/SUSAN WALSH)

Der mit 81 verstorbene US-Senator John McCain wurde in einer privaten Zeremonie auf der Marineakademie in Annapolis im US-Staat Maryland beigesetzt. (Bild: KEYSTONE/AP/SUSAN WALSH)

(sda/dpa/afp)

Zuvor fand eine private Trauerfeier von Angehörigen statt. McCain war als Marineflieger während des Vietnamkrieges abgeschossen von den Vietcong gefoltert worden. Er verbrachte fünf Jahre in Kriegsgefangenschaft.

McCains Grab liegt neben dem seines 2014 verstorbenen Freundes, Admiral Chuck Larson, wie US-Medien berichteten. McCain und Larson hatten 1958 gemeinsam die Marineakademie absolviert. Die zentrale Trauerfeier für McCain war am Samstag in Washington.

Menschenmengen am Strassenrand

Der örtliche Sender WTOP berichtete, entlang der Schnellstrasse, die die Autokolonne mit McCains Leiche am Sonntag nach Annapolis nahm, hätten sich Menschenmengen versammelt gehabt. Autofahrer hätten auf dem Seitenstreifen angehalten, um dem verstorbenen Senator Respekt zu zollen. Einige salutierten, andere hielten Schilder in die Höhe, um McCain die letzte Ehre zu erweisen.

Ein Reporter des Senders CNN berichtete, auch vor der Marineakademie seien hunderte Menschen zusammengekommen, um McCain zu ehren. Der US-Senator war am Samstag vor gut einer Woche in seinem Heimatstaat Arizona an den Folgen eines Hirntumors gestorben.

Trump spielte Golf

Am Freitag hatten führende Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft in der Nationalen Kathedrale in Washington Abschied von McCain genommen. US-Präsident Donald Trump nahm nicht an der Zeremonie für seinen schärfsten innerparteilichen Widersacher teil, sondern spielte währenddessen Golf. Auch am Sonntag besuchte Trump einen seiner Golfplätze.

Die «New York Times» hatte berichtet, McCain habe eine Teilnahme Trumps nicht gewünscht. Der demokratische Ex-Präsident Barack Obama und sein republikanischer Amtsvorgänger George W. Bush würdigten McCain bei der Trauerfeier.

Bush sagte über McCain: «Er war ehrenhaft, stets anerkennend, dass seine Kontrahenten immer noch Patrioten und Menschen waren.» Bush fügte hinzu: «Im Angesicht der Herrschenden bestand McCain darauf: Wir sind besser als das. Amerika ist besser als das.» McCain habe «Machtmissbrauch verachtet».

Seitenhieb von McCains Tochter

McCains Tochter Meghan McCain sagte bei ihrer bewegenden Rede in Anlehnung an Trumps Wahlparole «Make America Great Again»: «Das Amerika John McCains hat es nicht nötig, wieder gross gemacht zu werden, weil Amerika immer gross war.» In einer mutmasslichen Reaktion darauf schrieb Trump am Abend auf Twitter: «MAKE AMERICA GREAT AGAIN!»

McCain war am 25. August im Alter von 81 Jahren an einem Gehirntumor gestorben. Der Republikaner gehörte zu den prominentesten Mitgliedern des US-Senats.

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