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Mehr als 1700 Festnahmen bei «Gelbwesten»-Protesten in Frankreich

Bei den neuen Protesten der «Gelb-Westen» in Frankreich sind nach Angaben der Regierung mehr als 1700 Menschen festgenommen worden. Insgesamt habe es landesweit 1723 vorläufige Festnahmen gegeben, teilte das Innenministerium in Paris am Sonntag mit.
Demonstranten zündeten Barrikaden und Autos an, schlugen Fensterscheiben ein und lieferten sich Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften. (Bild: KEYSTONE/AP/CLAUDE PARIS)Demonstranten zündeten Barrikaden und Autos an, schlugen Fensterscheiben ein und lieferten sich Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften. (Bild: KEYSTONE/AP/CLAUDE PARIS)
Die Polizei setzte Tränengas, Wasserwerfer und Blendgranaten ein. (Bild: KEYSTONE/EPA/IAN LANGSDON)Die Polizei setzte Tränengas, Wasserwerfer und Blendgranaten ein. (Bild: KEYSTONE/EPA/IAN LANGSDON)
Bei den Protesten der «Gelbwesten» in Frankreich sind nach Angaben der Regierung mehr als 1700 Menschen festgenommen worden. (Bild: KEYSTONE/AP/THIBAULT CAMUS)Bei den Protesten der «Gelbwesten» in Frankreich sind nach Angaben der Regierung mehr als 1700 Menschen festgenommen worden. (Bild: KEYSTONE/AP/THIBAULT CAMUS)
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Mehr als 1700 Festnahmen bei «Gelbwesten»-Protesten in Frankreich

(sda/afp)

Allein in der Hauptstadt setzte die Polizei laut Präfektur 1082 Protestteilnehmer vorläufig fest. Für 1220 der Betroffenen wurde anschliessend eine Ingewahrsamnahme angeordnet. In Frankreich können Betroffene bis zu 48 Stunden auch ohne richterlichen Beschluss in Gewahrsam genommen werden, bei schweren Verbrechen bis zu vier Tage, bei Terrorismus bis zu sechs Tage.

Bei den Protesten war es am Samstag erneut zu Ausschreitungen gekommen. Im ganzen Land gingen zum Auftakt des vierten Protestwochenendes gegen steigende Lebenshaltungskosten und die Politik von Präsident Emmanuel Macron nach Angaben des Ministeriums rund 136'000 Menschen auf die Strasse.

Die meiste Gewalt gab es in der Hauptstadt Paris. Dort zündeten Demonstranten Barrikaden und Autos an, schlugen Fensterscheiben ein und lieferten sich Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften. Die Polizei setzte Tränengas, Wasserwerfer und Blendgranaten ein.

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