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Mexikos künftiger Präsident setzt bei Innensicherheit auf Militär

Im Kampf gegen das organisierte Verbrechen setzt auch Mexikos künftiger Präsident Andrés Manuel López Obrador auf die Streitkräfte. «Ohne die Hilfe von Heer und Marine können wir das Sicherheitsproblem nicht lösen», sagte der gewählte Staatschef am Freitag.
«Ohne Hilfe von Heer und Marine können wir das Sicherheitsproblem nicht lösen»: Mexikos künftiger Präsident Andres Manuel Lopez Obrador. (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/JOSÉ MÉNDEZ)

«Ohne Hilfe von Heer und Marine können wir das Sicherheitsproblem nicht lösen»: Mexikos künftiger Präsident Andres Manuel Lopez Obrador. (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/JOSÉ MÉNDEZ)

(sda/dpa)

«Wir sind nicht in einer Position, die Streitkräfte abzuziehen, denn dann würden wir die Menschen schutzlos zurücklassen.» López Obrador tritt am 1. Dezember sein Amt an.

Bereits seit 2006 sind die Streitkräfte in Mexiko am sogenannten Krieg gegen die Drogen beteiligt. Festnahmen führender Kartellbosse und spektakuläre Schläge gegen die Verbrechersyndikate gehen häufig auf das Konto des Militärs. Die allgemeine Sicherheitslage konnten die Soldaten allerdings nicht verbessern. Mit rund 30'000 Toten war 2017 das blutigste Jahr in der jüngeren Geschichte.

Menschenrechtsorganisation kritisieren den Einsatz der Streitkräfte im Inneren. Nach Einschätzung von Sicherheitsexperten ist die Polizei derzeit allerdings nicht in der Lage, den Kampf gegen die Verbrechersyndikate ohne Unterstützung des Militärs zu führen.

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