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Mindestens 37 Tote bei Schiffsunglück im Kongo

Bei einem Schiffsunglück in der Demokratischen Republik Kongo sind mindestens 37 Menschen ums Leben gekommen. Etwa 200 weitere Bootspassagiere gelten noch als vermisst, wie der Bürgermeister der Stadt Inongo, Cosmos Mbo Wemba, am Montag erklärte
Das Unglück ereignete sich auf dem See Mai-Ndombe im Westen der Demokratischen Republik Kongo. (Bild: Google Maps)

Das Unglück ereignete sich auf dem See Mai-Ndombe im Westen der Demokratischen Republik Kongo. (Bild: Google Maps)

(sda/afp/dpa)

Gut 180 Menschen seien gerettet worden. Nach Angaben der Überlebenden waren insgesamt mehr als 350 Passagiere an Bord des Schiffes, als es am Samstagabend auf dem See Mai-Ndombe im Westen des Landes unterging.

Der Besitzer des verunglückten Schiffs sei festgenommen worden, erklärte der Bürgermeister. Das Boot soll für nur rund 80 Passagiere ausgelegt gewesen sein und war daher völlig überladen. Die genaue Unglücksursache werde noch geklärt.

In der Demokratischen Republik Kongo kommt es immer wieder zu Bootsunglücken mit zahlreichen Todesopfern. Gründe sind meist die heillose Überfrachtung der überalterten Schiffe sowie mangelnde Sicherheitsvorkehrungen. Nach zwei Bootsunglücken mit insgesamt mehr als 160 Toten im April hatte Präsident Felix Tshisekedi angeordnet, dass alle Schiffspassagiere auf dem Kivusee künftig Rettungsringe tragen müssen.

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