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Mindestens zehn Verletzte nach Beben des Ätna auf Sizilien

Bei mehreren Erdbeben rund um den Vulkan Ätna auf Sizilien in der Nacht auf Mittwoch sind mindestens zehn Menschen verletzt worden. Einige ältere Gebäude stürzten ein oder wurden beschädigt, viele erschreckte Menschen rannten auf die Strasse.
Nach dem Ausbruch des Ätna auf Sizilien am am Montag hat es in der Nacht auf Mittwoch weitere Beben gegeben. Mindestens zehn Personen wurden verletzt. (Bild: KEYSTONE/AP/SALVATORE ALLEGRA)

Nach dem Ausbruch des Ätna auf Sizilien am am Montag hat es in der Nacht auf Mittwoch weitere Beben gegeben. Mindestens zehn Personen wurden verletzt. (Bild: KEYSTONE/AP/SALVATORE ALLEGRA)

(sda/dpa/afp/apa)

Zu den Verletzten zählte auch ein 80-Jähriger, der aus seinem schwer beschädigten Haus geborgen werden musste. Mindestens vier Menschen wurden durch herabfallende Trümmer verletzt.

Der heftigste Erdstoss hatte eine Stärke von 4,8 auf der Richterskala. Es handelt sich um das heftigste Erdbeben seit Beginn der Ätna-Eruption am Montag. Von den Schäden am stärksten betroffen ist ein Teil der Gemeinde Zafferana Etnea. In der Ortschaft Santa Venerina stürzten Teile der Fassade der Kirche ein.

Ein Teil einer Autobahn wurde sicherheitshalber gesperrt, der nahe am Vulkan gelegene Flughafen von Catania blieb aber zunächst geöffnet, teilten die Behörden mit.

Das Epizentrum des Bebens lag in der Nähe dreier kleiner Gemeinden nördlich von Catania. Dem Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) zufolge ereignete sich der Erdstoss in nur einem Kilometer Tiefe.

Seit Montagmorgen erschütterten Hunderte leichtere und teils stärkere Beben die Region. Durch die Eruption des Ätna habe sich am Vulkan ein zwei Kilometer langer Spalt aufgetan, aus dem sich Lava ergoss, erklärte das INGV am Dienstag. In der Gemeinde Zafferana Etnea ging Ascheregen nieder.

Der 3300 Meter hohe Ätna ist der grösste aktive Vulkan Europas. Zuletzt war er im Frühjahr 2017 ausgebrochen. Auch der Vulkan Stromboli auf den Äolischen Inseln nahe Sizilien stösst derzeit Lava aus. Experten sehen einen Zusammenhang bei der Aktivität beider Vulkane.

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