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Montenegros starker Mann Djukanovic wieder Staatspräsident

Der starke Mann Montenegros, Milo Djukanovic, ist erneut als Staatsoberhaupt des kleinen Staates an der südlichen Adria vereidigt worden. Der 56-jährige, der vor einem Monat mit klarer Mehrheit gewählt worden war, legte in der alten Königsstadt Cetinje den Amtseid ab.
Milo Djukanovic: An ihm führt in Montenegro seit knapp drei Jahrzehnten politisch praktisch kein Weg vorbei. Nun legte er erneut den Amtseid als Staatspräsident ab. (Bild: KEYSTONE/EPA/BORIS PEJOVIC)

Milo Djukanovic: An ihm führt in Montenegro seit knapp drei Jahrzehnten politisch praktisch kein Weg vorbei. Nun legte er erneut den Amtseid als Staatspräsident ab. (Bild: KEYSTONE/EPA/BORIS PEJOVIC)

(sda/dpa)

Er lobte am Sonntag in seiner Antrittsrede den Weg des nur 620'000 Menschen zählenden Staates von der Selbstständigkeit 2006 bis zum jüngsten Nato-Mitglied im vergangen Jahr und zu einem von der EU-Kommission für 2025 in Aussicht gestellten Unionsbeitritt.

Djukanovic ist mit kurzen Unterbrechungen seit 27 Jahren entweder Staats- oder Regierungschef. Kritiker werfen ihm und seiner Familie vor, Montenegro wie seinen Privatbesitz zu führen.

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