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Mutmasslich iranische Hacker hatten Trumps Wahlkampagne im Visier

Hacker mit Verbindungen zur iranischen Regierung haben versucht, in die Kampagne zur Wiederwahl von US-Präsident Donald Trump einzudringen. Das Vorhaben sei allerdings erfolglos gewesen, sagten mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen am Freitag.
Aus dem Iran sind nach Angaben von Microsoft hunderte Cyber-Angriffe auf Ziele in Verbindung mit dem US-Präsidentschaftswahlkampf unternommen worden. (Bild: KEYSTONE/STR)

Aus dem Iran sind nach Angaben von Microsoft hunderte Cyber-Angriffe auf Ziele in Verbindung mit dem US-Präsidentschaftswahlkampf unternommen worden. (Bild: KEYSTONE/STR)

(sda/reu/afp)

Zuvor hatte der Softwarekonzern Microsoft mitgeteilt, eine mutmasslich aus dem Iran stammende Hackergruppe mit Namen «Phosphorous» habe versucht, E-Mail-Konten zu knacken, die mit der US-Präsidentschaftswahl 2020 im Zusammenhang stünden.

Zwischen August und September 2019 habe es binnen 30 Tagen mehr als 2700 Versuche gegeben, E-Mail-Konten zu identifizieren. 241 davon seien angegriffen worden. Die Konten gehörten laut Microsoft zum Wahlkampfteam eines Präsidentschaftskandidaten, aktuellen und ehemaligen US-Regierungsmitarbeitern, Journalisten und prominenten Iranern, die ausserhalb der islamischen Republik lebten.

Trumps Team betroffen

Laut Microsoft wurden vier der E-Mail-Konten beeinträchtigt. Diese hätten aber weder mit der Präsidentschaftskampagne, noch mit ehemaligen oder aktuellen Regierungsmitarbeitern in Verbindung gestanden. Microsoft liess allerdings offen, wessen Kampagne die Hacker im Visier hatten. Insider sagten aber, es sei Trumps Team gewesen. Laut Microsoft war der Angriff technisch nicht sehr ausgeklügelt. Gleichwohl sei versucht worden, eine grosse Menge persönlicher Daten zu ergattern.

Der US-Konzern Facebook hatte zuvor mehr als 2600 gefälschte Zugänge in seinem Online-Netzwerk gesperrt. Diese standen im Verdacht, mit dem Iran, Russland, Mazedonien und dem Kosovo verbunden zu sein und politischen Einfluss in anderen Ländern anzustreben. Auch mit Blick auf den US-Präsidentschaftswahlkampf im kommenden Jahr werden Einmischungen aus dem Ausland befürchtet.

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