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Nach dem Grossbrand: Diese sieben Dinge müssen Europapark-Besucher jetzt wissen

Am Samstag brannte ein Teil des Europaparks ab. Trotzdem pilgern auch am Montag wieder tausende Menschen in den Freizeitpark. Diese sieben Dinge beschäftigen die Europapark-Besucher.
Jakob Weber/Aargauer Zeitung
Am Samstagabend zerstörte ein Brand mehrere Attraktionen. (Bild: Keystone)

Am Samstagabend zerstörte ein Brand mehrere Attraktionen. (Bild: Keystone)

1. Darum ist der Park offen

The show must go on. Bereits am Sonntag, einen Tag nach dem Grossbrand, öffnete der Europapark wieder seine Tore. 15'000 Besucher kamen. Darunter auch viele Schweizer. Auch am Montag ist seit 9 Uhr "business as usual". Von den Absperrungen ist nur ein vergleichsweise kleiner Teil des Parks mit insgesamt 100 Attraktionen betroffen. Vom Schaden sieht man kaum etwas. Nur von den Bahnen aus können Besucher einen Blick auf das Areal werfen, wo am Samstagmorgen noch die die Attraktion "Piraten in Batavia" stand. Es handelt sich um eine abenteuerliche Bootsfahrt durch die exostische Welt der Hafenstadt Batavia in der ehemaligen Kolonie Niederländisch-Ostindien. Sie war 1987 errichtet worden.

2. Müssen Besucher jetzt weniger zahlen?

Nein. Einen Preisnachlass wegen der gesperrten Attraktionen gibt es nicht. Derzeit sind noch die Fahrgeschäfte Koffiekopjes, Piraten in Batavia und das Fjord-Rafting geschlossen. Ausserdem sind das Restaurant Bamboe Baai, das Fjord-Restaurant, das Molencafé, das Friethuys und Fiskhuset Meermaid nicht in Betrieb.

3. So gross ist der Schaden

Genaue Angaben wollten die Betreiber zwar nicht machen, doch es ist davon auszugehen, dass durch den Grossbrand ein Schaden in Millionenhöhe entstanden ist. "Die Attraktion Batavia ist zerstört, ausserdem sind auch die ein oder andere Lagerhalle und einige Restaurants in Mitleidenschaft gezogen worden. Wir können noch nicht abschätzen, was genau alles zerstört ist", sagt Mediensprecher Engelbert Gabriel.

4. Darum gab es keine Verletzten

Sieben Feuerwehrleute erlitten zwar leichte Rauchverletzungen, aber niemand musste die Nacht im Krankenhaus verbringen. Alle Besucher kamen mit dem Schrecken davon. Ein Grund dafür, dass nicht noch mehr passierte, war der nur schwache Wind und das funktionierende Rettungskonzept. Rund 500 Einsatzkräfte konnten Schlimmeres ebenso verhindern, wie der Fakt, dass die Evakuation kurz vor der Schliessung des Parks durchgeführt wurde.

5. Warum die Brandursache noch nicht geklärt ist

"Die Sachverständigen werden mit Sicherheit noch ein, zwei Tage benötigen, um die Brandursache festzustellen", sagte Gabriel am Montag zum SWR. Der Grund ist einfach: Die Brandermittler mussten mit ihrer Arbeit warten, bis das Gebiet vollständig abgekühlt ist. Das war erst heute Montag der Fall. Der Brand soll aber in einer neben dem Batavia liegenden Lagerhalle ausgebrochen sein und nicht wie zunächst angenommen im Bereich der Bahn und des ansässigen Restaurants.

6. Das passiert jetzt mit dem abgebrannten Areal

Auch heute noch liegt in der Nähe der Brandstelle ein brenzliger Geruch in der Luft. Sicher ist, dass auf dem Areal wieder etwas aufgebaut wird. Es ist offen, ob das Batavia-Land seine Wiedergeburt erfährt oder ob etwas komplett Neues entsteht.

7. Hat es in der Nacht auf Montag erneut gebrannt?

Nein. Aber es gab in der Nacht auf Montag eine weitere Schrecksekunde. Ein Hotel musste komplett geräumt werden, die Feuerwehr rückte aus. Erst dann kam die Entwarnung: Fehlalarm.

Dieser Artikel erschien zuerst in der Aargauer Zeitung

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