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Neuneinhalb Jahre Haft für Angeklagten im Chemnitz-Prozess

Knapp ein Jahr nach dem tödlichen Messerangriff auf einen Deutschen in Chemnitz ist ein 24 Jahre alter Angeklagter zu neun Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden.
Ein Gerichtsangestellter führt den Angeklagten in den Gerichtssaal in Dresden. (Bild: KEYSTONE/EPA/FILIP SINGER)

Ein Gerichtsangestellter führt den Angeklagten in den Gerichtssaal in Dresden. (Bild: KEYSTONE/EPA/FILIP SINGER)

(sda/dpa)

Das Landgericht der ostdeutschen Stadt sprach den Syrer am Donnerstag in Dresden wegen Totschlags und gefährlicher Körperverletzung schuldig.

Nach der Messerattacke im August 2018 war es in der sächsischen Stadt zu rassistisch motivierten Übergriffen gekommen, die mehr als das Verbrechen selbst auch auf internationaler Ebene ein Schlaglicht auf Chemnitz warfen. Die Staatsanwaltschaft hatte für den Angeklagten eine Gesamtfreiheitsstrafe von zehn Jahren wegen Totschlags und gefährlicher Körperverletzung gefordert, die Verteidigung Freispruch.

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